Archiv Mai, 2010

Gevatter Tod

Mai
10


Terry Pratchett

Der junge Mort ist verzweifelt auf der Suche nach einer Lehrstelle. Das Angebot Gevatter Tods kommt ihm daher gerade recht: freie Kost und Logie, Nutzung des betriebseigenen Pferds, Sonderurlaub für die Beerdigung naher Verwandter nicht erforderlich. Mort macht seine Sache so gut, daß der Tod beruhigt in den Urlaub aufbricht. Doch schon bald gibt es Probleme: Statt die Seele einer Prinzessin einzusammeln, die bei einem Attentat ums Leben kommen soll, rettet Mort das Mädchen. Und er muß erkennen, daß er damit nicht nur seine Stelle, sondern das Gefüge aus Leben und Tod auf der Scheibenwelt aufs Spiel gesetzt hat…

Eigentlich heißt Mort nicht Mort, sondern Mortimer. Dies tut allerdings wenig zur Sache, denn alle nennen ihn Junge. Doch Mort korrigiert jeden, der ihn nicht Mort nennt. Sei es nun die Tochter Tods oder Albert, der Diener Tods.

Mort ist ein Denker, in gewisser Hinsicht, vielleicht passt er deswegen so gut als Lehrling zum Tod, denn die Sache mit dem Denken haben sie gemeinsam, das einzige an Gemeinsamkeit, was man mit Tod haben kann, ausser vielleicht noch die Vorliebe für die Farbe Schwarz und Sensen. Während Mort Stück für Stück mehr über den Tod als Beruf lernt, studiert der Tod als Tod die Sterblichen, vor allem auch die Sache mit den Drüsen, der Zeit und dem Glück.

In diesem Roman macht Terry Pratchett quasi durch eine göttliche Fügung (diese Formulierung kann im Zusammenhang mit Terry Pratchett und der Scheibenwelt sehr gefährlich sein) aus einem, wir würden Mort tatsächlich als Loser bezeichnen, Tollpatsch einen Helden. Falls man als Lehrling des Tods als Held bezeichnet werden kann. Zumindest erhält Mort mehr Macht, als er zu denken gewagt hat und trotzdem wird ihm das Menschsein bei der Pflichterfüllung zum Verhängnis, denn die Realität läßt sich nicht so ohne weiteres ändern und schon gar nicht in der Scheibenwelt.

Tod hingegen wird so menschlich, dass Personifizierung eine bedeutende Bedeutung erhält, selbst in der Küche.

Terry Pratchett hat ein Talent schwierige bzw. schwierig scheinende Themen auf so spielerische Art zu beschreiben, dass jeder Roman zum Lachen und Nachdenken anregt. Es macht Spaß mit den Charakteren die Scheibenwelt zu bereisen und Abenteuer zu erleben. Nicht selten trifft man auf Bekannte, wie auch in diesem Roman auf Rincewind. Den Tod als reale Person in der Welt zu beschreiben, ist sicherlich eine Herausforderung. Pratchetts Tod ist tatsächlich der Tod, aber er ist irgendwie sympathisch und zuweilen hat man sogar Mitleid mit ihm. Warum auch nicht?

Nach „Das Erbe des Zauberers“ hat mir dieser Roman wieder ausgesprochen gut gefallen.


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Freitags-Füller

Mai
07

Nachtrag!

Das erste Mal seit langem, dass ich man zwei Posts an einem Tag einstelle. Heute muss es sein, denn bei SCRAP IMPULSE habe ich schon vor Ewigkeiten den Freitags-Füller gefunden, fand die Idee toll, auch was den Schreibimpuls angeht, wollte schon ewig mitmachen und habe es immer wieder vergessen. Ha, heute nicht!


Freitags-Füller #58

1. Wo sind meine Notizen hin verschwunden ?

2. Wenn das Wörtchen wenn nicht wäre, wäre mein Schreibtisch immer aufgeräumt.

3. Ich würde jetzt gerne durch die Augen meines Katers sehen .

4. Als ich ein Teenager war dachte ich, mit 18 sei man erwachsen .

5. Meine Mutter sagte immer :So ist das Leben.

6. Ich könnte ganz schlecht ohne meine Familie und Freunde leben.

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf ein Essen mit meinem Mann , morgen habe ich einen Einkauf auf dem Markt geplant und Sonntag möchte ich mit den Müttern lecker Kuchen essen !


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Rubinrot – Liebe geht durch alle Zeiten

Mai
07


Kerstin Gier

Manchmal ist es ein echtes Kreuz, in einer Familie zu leben, die jede Menge Geheimnisse hat. Der Überzeugung ist zumindest die 16-jährige Gwendolyn. Bis sie sich eines Tages aus heiterem Himmel im London um die letzte Jahrhundertwende wiederfindet. Und ihr klar wird, dass ausgerechnet sie das allergrößte Geheimnis ihrer Familie ist. Was ihr dagegen nicht klar ist: Das man sich zwischen den Zeiten möglichst nicht verlieben sollte. Denn das macht die Sache erst recht kompliziert.

Eigentlich ist nichts normal, wenn man 16 ist, aber bei Gwendolyn und ihrer Cousine Charlotte überschlagen sich innerhalb weniger Tage die Ereignisse und bringen das Leben der Mädchen völlig durcheinander. Plötzlich erfährt Gwendolyn, dass sie diejenige ist, die die Trägerin eines bestimmten Gens ist und nicht ihre Cousine Charlotte, wie seit Jahren von der ganzen Familie angenommen. Für beide verändert sich die gesamte Welt. Wäre da nicht die beste Freundin Leslie, die ihr mit ausführlichen Recherchen und Ratschlägen tatkräftig zur Seite steht, müsste Gwendolyn sich in den Zeiten und mit anderen Problemen wie Jungs, selbst herumschlagen.

Ein schönes Buch mit tollen Ideen. Kerstin Gier schreibt aus der Sicht einer 16-Jährigen und das gelingt ihr sehr gut. Auch wenn die Handlung an manchen Stellen sehr oberflächlich ist, bleibt die Spannung immer erhalten. Sehr schön sind die geheimnisvollen „Einträge“ vor jedem Kapitel. Unterhaltsam allemal und gespickt mit jugendlichem Humor. Das ist auf jeden Fall gelungen. Einen Kritikpunkt gibt es allerdings, die Kampfszenen, aber lest selbst.


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Alea iacta est – Zitate im Trend

Mai
04

Jeder bedient sich von Zeit zu Zeit eines Zitates. Wieso auch nicht? Zitate haben etwas sehr Faszinierendes. Die Aussagen haben immer Gültigkeit, auch wenn der Ausspruch bzw. das Geschriebene uralt sein mögen.


Vielleicht ist das der Grund, warum Zitate unheimlich gerne verwendet werden und zwar überall. Man findet sie mittlerweile an den seltsamsten Stellen auf Webseiten, in E-Mail-Signaturen, in Signaturen überhaupt. Es gibt ganze Portale nur für Zitate und über einige Twitter-Account werden nur Zitate gezwitschert.


Ein Modetrend im Web?


„Wörtliche Zitate sind durch doppelte Anführungszeichen zu kennzeichnen. Wörtliche Zitate sind wörtlich exakt wiederzugeben, Der eigene Satzbau ist dem des Zitates anzupassen. Auslassungen im wörtlichen Zitat sind durch [...] zu kennzeichnen. Eigene erläuternde Einfügungen sind ebenfalls in eckige Klammern zu setzen. Auch Fehler im Zitat müssen mit übernommen werden[…].“ Quelle: Niels Gottschalk-Mazouz

Deswegen auch das „Der“ an dieser Stelle.


„Ein Zitat ist besser als ein Argument. Man kann damit in einem Streit die Oberhand gewinnen, ohne den Gegner überzeugt zu haben.“ – Gabriel Laub


Kennen Sie Gabriel Laub? Wer war er? In welchem Zusammenhang hat er das gesagt? Hat er es überhaupt gesagt oder nur geschrieben? Und an wen?

Ich kenne Laub nicht, aber den Satz finde ich toll. Der Zusammenhang wäre trotzdem sehr interessant. Stammt der Satz aus einem Interview, einem Buch oder einer Debatte? Zu wem hat er ihn gesagt?


Und hier haben wir den Zitate-Salat. Man benutzt manchmal Zitate ohne zu wissen, in welchem Zusammenhang sie gesagt bzw. geschrieben wurden. Sehr viele besitzen eine Allgemeingültigkeit, da ist es nicht von ausschlaggebender Bedeutung:


„Drei Dinge helfen, die Mühseligkeiten des Lebens zu tragen: Die Hoffnung, der Schlaf und das Lachen.“ – Immanuel Kant


Gut, dieses Zitat kann man immer und überall und zu jeder Gelegenheit anbringen. Zugegeben, es ist nicht so reißerisch wie:


„Ein Schmeichler ist ein Freund, der dir unterlegen ist oder vorgibt, es zu sein.“

oder

„Wer die Wahrheit nicht kennt, ist nur ein Dummkopf. Wer sie aber kennt, und sie eine Lüge nennt ist ein Verbrecher.“


Wer waren die beiden, die das gesagt haben? Was hat sie bewogen dies überhaupt zu sagen?

Was aber bewegt die Menschen wahllos Unmengen von Zitaten Tag für Tag ins Web zu stellen, zu twittern, zu schreiben und völlig losgelöst von Gesagtem und Geschriebenem zu verwenden?  eispiel vom gestrigen Tag (aus einer E-Mail-Signatur):


„Man hat den Eindruck, dass die moderne Physik auf Annahmen beruht, die irgendwie dem Lächeln einer Katze gleichen, die gar nicht da ist.“ – Albert Einstein



Ohne den Zusatz von Albert Einstein, den habe ich nachgegoogelt (auch so eine Unsitte, die sich ausbreitet. Davon aber ein anderes Mal mehr).


„Je weiter die spirituelle Evolution der Menschheit fortschreitet, desto sicher scheint mir, daß der Weg zu wahrer Religion nicht in der Angst vor dem Leben, in der Angst vor dem Tod oder in blindem Vertrauen liegt, sonderm in Streben nach rationalem Wissen.“ – Albert Einstein



Eigenhändig gegoogelt! Ich gebe es zu. Im Übrigen ist das eine Übersetzung aus dem Englischen und eine Aussage zur Religion. Diese oberflächliche Info soll an der Stelle reichen, googeln kann schließlich jeder.

Haben die Menschen heutzutage nichts mehr zu sagen? Manchmal scheint es so. Und wenn wir schon dabei sind: Was ist überhaupt das berühmteste Zitat und warum ausgerechnet das?


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Rammstein Interpretationen – Mann gegen Mann

Mai
01


Rammstein Mann gegen Mann
Nachdem auf Affenknecht nachgelesen werden kann, dass Till Lindemann sich der Chiffrelyrik bedient, man in diesem Gott verdammten Internet kein wirklich ordentliches Beispiel für diese Form findet, ich ein ausgesprochener Fan von Lindemanns Lyrik und Songtexten bin, treibt es einen quasi zwingend in den Selbstversuch.

Wikipedia und andere Quellen beschreiben Chiffren in der Lyrik als verschlüsselte Worte in Texten, die in sich eine andere oft komplexe Bedeutung bergen. So bleibt die tatsächliche Aussage nur Eingeweihten vorbehalten. Über Interpretationen Außenstehender kann entweder geschmunzelt oder gestaunt werden.

Ein nicht unbekannter Philosoph machte eine Bemerkung zu Dichtern und denjenigen, die die Werke derer interpretieren, die sie schrieben. Er sprach den Interpretierenden wesentlich mehr Wissen über die Werke zu, als den Verfassern. Ob das nun Sokrates oder Platon war, weiss ich nicht mehr. Wahrscheinlich war es Nietzsche.

Auf der Suche nach den Chiffren…

Mann gegen Mann

(Till Lindemann – Rammstein – Album Rosenrot)

Das Schicksal hat mich angelacht

Annährend ähnliche Formulierungen findet man in vielen Werken. „Ein Hauch Schicksal“, „Das Schicksal herausfordern“, „Das ist Dein Schicksal“. Es geht um das Akzeptieren seiner selbst, so wie man ist. Eine positive Formulierung.

Und mir ein Geschenk gemacht

Positive Formulierung des Seins, wie es ist.

Warf mich auf einen warmen Stern

Hier kann man viele Punkte anführen. Stern als Synonym für eine doch sehr verschworene eigene Gesellschaft, eine andere Welt, die für sich existiert. “Warm” als Anspielung auf “warmer Bruder”, kann, muss aber nicht.

Der Haut so nah dem Auge fern

Der Unterschied äußert sich in Gefühlen und Zuneigung, nicht im Aussehen. Denn letztendlich liegt der Unterschied nicht in der Optik.

Ich nehm mein Schicksal in die Hand

Klare Doppeldeutigkeit. Hat sowohl Gültigkeit für das eigene Leben als solches (Beruf, Karriere, Privatleben), als auch das Intime seiner selbst und anderer.

Mein Verlangen ist bemannt

Klare Formulierung, aber ein sehr schönes Wortspiel: Verlangen nach dem Mann.

Wo das süße Wasser stirbt

Weil es sich im Salz verdirbt

Erster Chiffrenverdacht!

Diese zwei Zeilen sind wirklich nicht einfach. Süßes Wasser kann an vielen Stellen „sterben“. Flüsse münden in das Meer, das Untergehen in der Masse? Das Salz als Synonym für den „giftigen“ Aspekt in einer „reinen“ Gesellschaft des Normalen? Süßes und salziges Wasser mischt sich nicht in ruhenden Gewässern. Vermischen sich die Gesellschaften nicht? Gibt es nur gewisse Berührigungspunkte, bei denen das Eine ins Andere übergeht und doch zu dem Einen, dem Wasser wird? Wasser sieht man nicht an ob es süß oder salzig ist, erst wenn man es kostet…

Trag ich den kleinen Prinz im Sinn

Schönes Wortspiel bezogen auf ein Märchen gekoppelt an das eigene Geschlecht. Nicht anrüchig, eher niedlich.

Ein König ohne Königin

Der Herrscher über sich selbst und sein Geschlecht, das andere ist überflüssig.

Wenn sich an mir ein Weib verirrt

Klare Aussage.

Dann ist die helle Welt verwirrt

Die „helle“ Welt kann man als die der „Heteros“, aber genauso gut als die der „Homos“ ansehen. Rein gesellschaftlich betrachtet macht es keinen Unterschied, denn letztendlich finden sich überall welche, die lächeln oder sich pickieren.

Mann gegen Mann

Hier könnte genau so gut „Frau gegen Frau“ oder „Mensch gegen Mensch“ stehen.

Der Geschlechterkampf schlechthin, „Mann gegen Frau. Ich gegen Dich. Ich gegen mich.“ Und wer ist schon ich?

Meine Haut gehört den Herren

Na, wem denn sonst? Man ist doch selbst “ein”er und auch sein Eigener. Hoffentlich.

Mann gegen Mann

Gleich und gleich gesellt sich gern

Wer möchte da widersprechen?

Mann gegen Mann

Ich bin der Diener zweier Herren

Wieder eine Zweideutigkeit, die man aber definitiv nicht als Chiffren auslegen kann. Es ist ein geschicktes Wortspiel. Diene dir selbst und deinem besten Stück. Diene dir und dem, den du am meisten liebst.

Mann gegen Mann

Gleich und gleich gesellt sich gern

Ich bin die Ecke aller Räume

Zweiter Chiffrenverdacht!

Hier kann man folgende Interpretation anbringen: Die Ecken sind die Aussenseiter des Ganzen, so fühlt es sich immer an, als sei man die Ecke der Gesellschaft, die das Ganze an sich abgrenzt, um überhaupt zu sein. Die Extremen der bunten Mischung eines klar eingegrenzten Seins. Dazugehörig, aber doch immer am Rande.

Oder doch was ganz anderes?!

Ich bin der Schatten aller Bäume

Dritter Chriffrenverdacht!

Möchte man den Baum als Phalussymbol betrachten, dann ist der Baum das simpelste, das sich in der Natur findet. Der Schatten an sich, steht immer hinter einem selbst und jeder hat einen.

In meiner Kette fehlt kein Glied

Wenn die Lust von hinten zieht

DAS ist auf jeden Fall alles, aber garantiert kein Chiffre. Es ist ein wunderschönes Wortspiel. Sehr gelungen in seiner anmutigen Zweideutigkeit. Die Kette als Symbol eines geschlossenen Kreiese. Das schwächste Glied ein Teil davon. Jeder gehört dazu und keiner verschmäht Schmuck und die Lust an sich, womit auch immer er sich schmücken mag. “Erlaubt ist, was gefällt.”

Mein Geschlecht schimpft mich Verräter

Hier geht es um die klassische Rolle des Mannes, als Mann, Vater, Versorger und Zeuger. Mit “mein Geschlecht” ist das “normale” Männliche gemeint.

Ich bin der Alptraum aller Väter

Nun, auch diese Zeile entbehrt der Interpretation. Wobei man sich nicht mehr sicher sich sein kann. Will ein homosexuelles Paar zwingend ein homosexuelles Kind und welchen Wunsch verspüren die Großeltern? Man darf ruhig zweifeln. Die Meinungen sind interessant.

Mann gegen Mann

Meine Haut gehört den Herren

Mann gegen Mann

Gleich und gleich gesellt sich gern

Mann gegen Mann

Doch friert mein Herz an manchen Tagen

Zweifel an sich selbst. Vorwürfe und Angst vor der Einsamkeit. Vielleicht auch das Isoliertsein vor dem Coming-Out. Vorurteile der Masse, Liebeskummer (was allerdings geschlechtsneutral ist).

Mann gegen Mann

Kalte Zungen die da schlagen

Hier geht es um die üble Nachrede. Familie, Verwandschaft, Nachbarn und scheinbare Freunde.

Schwuler

Mich interessiert kein Gleichgewicht

Anspielung auf Ying und Yang, das Gleichgewicht beider Geschlechter? Geschlechterkampf schlechthin? Wer oder was ist denn im Gleichgewicht, wenn jede Art des Zusammenlebens Kompromisse birgt?

Das Gleichgewicht der Gesellschaft als solche. Wo bin ich? Wo ist mein Platz? Was bin ich? Wo darf ich sein? Wo will ich sein?

Mir scheint die Sonne ins Gesicht

Anstatt Ying und Yang wird die Sonne als Zentrum herangezogen. Sie ist und bleibt ein und der wichtigste Teil. Das Zentrum. Wir sind alle gleich. Alles dreht sich um die Sonne. Jedem scheint sie ins Gesicht. Der Unterschied beruht woanders, nicht im Sein als solches. Vielleicht weit hergeholt, aber erklärend.

Doch friert mein Herz an manchen Tagen

Kalte Zungen die da schlagen

Schwuler

Mann gegen Mann gegen Mann


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