Inspirationen suchen und finden – Teil I
Jul
05
Vor einiger Zeit habe ich einen Post über die Musen geschrieben. Wobei es dabei tatsächlich um die Musen als solche ging. Letzten Freitag hatte ich eine interessante Unterhaltung mit einer sehr guten Freundin. Sie hatte mich darauf angesprochen, ob ich überhaupt noch Geschichten schreibe und falls ja, wie ich auf die Ideen komme.
Eine wirklich gute Frage. Wie kommen Autoren zu Ideen und Geschichten.
Die einfachste Art – Der Geistesblitz oder das Plopp
Es ist manchmal wirklich sehr seltsam. In den Gehirnwindungen und zwischen den Ohren hört man ein „Plopp“ und die gesamte Geschichte ist da. Vor dem inneren Auge erscheinen Personen, Orte und die Handlungen. Es bleibt nur noch eins zu tun: Nieder damit und zwar schriftlich.
Doch wenn man die ganze Zeit auf gedankliche und kreative „Plopps“ wartet, kommt bei der Schreiberei zuweilen verdammt wenig Produktives raus. Kein Wunder, dass sich die Frage nach den benötigten Plopp-Katalysatoren stellt.
Ich habe keine Ahnung, wie es andere machen oder wie sie zu ihren Ideen kommen, es gibt bestimmt unendlich viele Wege.
Zu einem meiner Wege gehört es, Menschen zu beobachten. Meist unterwegs, aber auch bei der Arbeit und im Bekanntenkreis beispielsweise bei einer Geburtstagsfeier. Viel spannender sind aber völlig fremde Personen, die einem im Alltag wirklich durch puren Zufall über den Weg laufen. Es gibt immer etwas zu sehen, man vergisst nur zu oft einmal hin zu schauen. Sei es die Kleidung, die Art wie eine Cola-Flasche geöffnet wird, das zwangsläufig mitgehört Handygespräch im Bus, der Inhalt des Einkaufskorbs in der Drogerie, ja selbst die Aufzugfahrt in einem Parkhaus oder die Art, wie jemand seinen Cocktail trinkt an einem Freitag-Abend. Am meisten liebe ich Taxi-Fahrer in der Nacht, aber nur die redseligen. Manche schaffen es, ihre Lebensgeschichte in etwa 15 Minute zu erzählen. Da erfährt man Dinge. Sollte jeder einmal ausprobieren.











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