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Archiv August, 2010

Buchpost – Die Maurin von Lea Korte

Aug
27

Die Maurin

Gestern hat der Postbote ein neues Buch gebracht, auf das ich mich schon richtig gefreut habe. Endlich ist es da, das Rezensionsexemplar von Lea Korte – Die Maurin, erschienen im Knaur Verlag.

Historische Romane lese ich sehr gerne.  Vorallem auf die geschichtlichen Schilderungen und Beschreibungen, die Charaktere und selbstverständlich die Handlung auf gut 650 Seiten.

Andalusien im 15.Jahrhundert: Zwischen Mauren und Christen toben erbitterte Kämpfe – Kämpfe, die auch das Leben der jungen Zahra nicht unberührt lassen. Als Hofdame und enge Vertraute Aischas, der Hauptfrau des Emirs, gerät sie in ein grausames Spiel aus Intrigen und rücksichtslosen Machtkämpfen. Dann verliebt sie sich ausgerechnet in den Kastilier Gonzalo – eine Liebe, die sie in tödliche Gefahr bringt…

Zur Autorin:

Lea Korte lebt bereits seit vielen Jahren in Spanien. Schon während ihres Studiums begann sie an ihrem ersten Roman zu arbeiten. Nach ihrem ersten historischen Roman „Die Nonne mit dem Schwert“ erzählt der zweite Roman „Die Maurin – eine spannende historische Epoche und eine verbotene Liebe.“ Mehr über die Autorin und ihre Arbeit kann man unter www.leakorte.com finden. Ein Klich in Leas Sommertagebuch lohnt sich auf jeden Fall :-).

Perfekte Zeit für solch ein Buch, bald kommt der Herbst und die regnerischen Tage auf dem Sofa sind jetzt auf jeden Fall gesichtert für Die Maurin.



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Wortpaare?!

Aug
26

Sich mit der Sprache, Worten, ihrer Bedeutung und Verwendung zu beschäftigen macht unheimlich viel Spaß und immer wieder fallen einem interessante Sachen auf. Meistens nur durch Zufall, manchmal beim Lesen oder Schreiben.

Im Zusammenhang mit Gegensätzen ist mir vor Kurzem etwas aufgefallen. Es gibt eine Reihe von Worten, deren Bedeutung ganz klar einen Gegensatz darstellen, wenn man sie einander gegenüber stellt. Das eine mit maskulinem, das andere mit femininem Artikel. Handelt es sich, bei so etwas altem und gewachsenen wie der Sprache um einen lustigen Zufall? Bilden diese Worte gewollt Paare? Schwer zu sagen, da nicht jede Sprache unterschiedliche, wenn überhaupt, Artikel besitzt.

Trotzdem könnte man in Versuchung kommen, das Sprichwort „Gegensätze ziehen sich an.“ mit Worten zu beweisen und zwar in doppelter Hinsicht.

Einige auffällige und doch alltägliche Beispiele:

Der Himmel Die Hölle
Der Tod Die Geburt
Der Tag Die Nacht
Der Reichtum Die Armut
Der Mut Die Angst
Der Traum Die Wirklichkeit
Der Zwang Die Freiheit

Da Sprachen sich sehr ungern in Normen pressen lassen, gibt es auch noch gleichartikelische (eigene Wortkreation) Paare:

Der Krieg Der Frieden
Die Kraft Die Schwäche
Der Teufel Der Engel
Die Trauer Die Freude

Deutsche Sprache – definitiv sehr interessante und abenteuerliche Sprache.


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Liebe – Ein unordentliches Gefühl

Aug
22

Richard David Precht

Die Liebe zwischen Mann und Frau ist das beliebteste Thema des Menschen. In unzähligen Romanen wird sie beschworen, kaum ein Film, der auf sie verzichten kann, und was wäre die Musik ohne sie? Die Liebe bewegt uns wie nichts anderes, sie vermag unser Leben auf den Kopf zu stellen und jegliche Ordnung zu Fall zu bringen. Dennoch wissen wir eigentlich gar nicht so genau, was sie ist – die Liebe. Richard David Precht bringt Ordnung in dieses unordentlichste der Gefühle: von der Biologie der Gene über die Psychologie unserer Leidenschaft bis zu den persönlichen und gesellschaftlichen Problemen der Liebe heute. Er zeigt uns, das Abenteuer Liebe mit ganz neuen Augen zu sehen.

Wer Precht liest, muss sich auf einiges gefasst machen. Er behandelt in seinen Büchern viele Zusammenhänge, reißt Thesen und Theorien aus Philosophie, Biologie und Soziologie an und setzt sich mit diesen auseinander. Geballtes Wissen zu einem Thema, diesmal die Liebe.

In diesem Buch versucht Richard David Precht die Frage „Was ist Liebe?“ zu beantworten und holt dabei gewaltig aus. Das muss er wohl auch, denn wer sich diese Frage selbst stellt, wird gewiss merken, dass einem die Antwort nicht so einfach über die Lippen kommt. Was ist nun also die Liebe zwischen Mann und Frau? Wie ist sie entstanden? Warum lieben wir überhaupt? Wie definieren wir dieses Gefühl, dass uns einmal glücklich und das andere mal unglücklich macht? Und wie manipulativ sind wir?

In den einzelnen Kapiteln werden viele Ansätze der Wissenschaft aufgegriffen und kritisch behandelt, ohne das man als Leser den Faden verliert. Precht schafft es immer wieder das Wissenschaftliche schnell und prägnant zu erklären. Sehr lesenswert ist die Kritik an vielen dieser Theorien, denn die Argumente sind für jeden von uns nachvollziehbar, auch ohne ein Studium der Philosophie, Psychologie und anderer Disziplinen absolviert zu haben. Auch hinterfragt er die vielen Ratgeber, die sich ausgerechnet mit der Liebe, Beziehung und Ehe befassen.

Von Darwin, über die evolutionären Psychologen, die Biochemie, die Romantik bis zur heutigen Konsumgesellschaft, für die Liebe mehr und mehr ein Produkt zu werden scheint, erklärt Precht sehr schön, was wir über dieses Gefühl wissen und manchmal auch eben nicht.

Dieses Buch ist eine etwas anspruchsvollere Lektüre. Wer Precht liest, sollte ein bisschen Zeit mitbringen, wenn er sich mit den zahlreichen Themen und den aufkommenden Fragen beschäftigen will. Belohnt wird das Lesevergnügen mit verständlichen Erklärungen und einer angenehmen Prise Humor.

Die Antwort auf die Frage „Was ist die Liebe?“ wird man in diesem Buch nicht finden, aber sucht man sie tatsächlich?

Ein empfehlenswertes Buch, wenn man sich mit einfach scheinenden Fragen genauer auseinander setzen möchte.


Persönliche Meinung:

Für alle, die bereits „Wer bin ich und wenn ja, wie viele?“ gelesen haben, wird die Herangehensweise von Precht nicht neu sein. Trotzdem scheint dieses Buch etwas komplexer, als das vorherige. Oft muss man Abschnitte nochmal lesen, da er an einigen Stellen vorgreift oder sich in späteren Kapiteln auf vorherige bezieht. Da in diesem Buch doch einige Theorien abgehandelt werden, kommt man hier und da ein bisschen ins Schleudern.

Wieder einmal sehr schön ist die Art der Fragestellungen, die Kritik, die Precht übt und vor allem die Vielseitigkeit, mit der er dieses Thema, die Liebe, behandelt.

Was mir bereits beim ersten Buch aufgefallen ist, ist die Ehrlichkeit, die Precht hier aufzeigt im Bezug auf die Wissenschaft. Wir wissen heute einiges, aber eben nicht alles. Wir wissen, wie die Dinge funktionieren, aber nicht unbedingt warum sie ausgerechnet so funktionieren. In „Wer bin ich und wenn ja, wie viele?“ geht es in einem Kapitel darum, dass es das „Ich“ so im menschlichen Gehirn nicht gibt. Man kann es nicht mit einem Kernspin sichtbar machen, auch nicht mit der neusten Methode. So auch in diesem Buch. Die Liebe sieht man nicht, sie ist nicht greifbar, lässt sich nicht mit einer Definition erklären und trotzdem bewegt sie die Menschen ein Leben lang.


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Lesegeschwindigkeit

Aug
17

In den letzten Tagen habe ich mal wieder einige Blogs abgesurft. Macht immer wieder Spaß zu sehen, was andere Leute so treiben. Bin auf viele interessante Sachen gestoßen, einige Ideen gesammelt und bin manchmal aus dem Staunen nicht mehr raus gekommen, vor allem wenn es um die Geschwindigkeit geht, mit der einige Bücher lesen. Fast macht es den Eindruck sie trinken die Lektüre, wenn man die Anzahl der Rezensionen sieht, die veröffentlicht werden. Ganz klar, ein bisschen Neid schwingt mit. Vielleicht hat der ein oder andere mehr Zeit oder liest von Natur aus schneller.

Schnecken und Pumas

Wahrscheinlich kennt Ihr das auch: Es gibt Bücher, die man vom Tempo her wie eine Schnecke liest und andere zieht man durch, als sei man auf der Flucht. Woran liegt das eigentlich, dass sich die Lesegeschwindigkeit je nach Buch so gravierend unterscheiden kann? Liegt es immer nur am Schreibstil, Satzbau, den Worten oder schlichtweg Thema? Eine Kombination aller Faktoren?

Vereinzelt zieht sich ein Buch wirklich in die Länge. Dabei ist es weder langweilig noch schlecht geschrieben, aber man kommt nicht vorwärts.

Oft liegt es an der Art, wie der Autor schreibt und am Thema. Mir ist das gerade bei Richard David Precht aufgefallen und seinem Buch „Liebe – ein unordentliches Gefühl“. Obwohl ich seinen Stil, seine Herangehensweise und den Aufbau sehr mag, komme ich mit dem Buch nicht vorwärts. 20 Seiten lesen sich wie 200. Es ist positiv anstrengend und man könnte behaupten, man hat mehr vom Buch. So richtig fertig wird man damit aber nicht. Seltsam.

Nebenher lese ich noch „Die Nachtgänger“, wenn ich es zur Hand nehme, fällt es mir überhaupt nicht schwer 50 Seiten am Stück weg zu lesen. Wobei ich zugeben muss, dass Nachtgänger wirklich gute und kurzweilige Unterhaltung ist. Nachvollziehbare Story und keineswegs zu kompliziert geschrieben.
Gibt es wirklich solche Unterschiede in der Lesegeschwindigkeit oder scheint es nur so, weil man sich mit einem Buch anders beschäftigt, als mit einem anderen?


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Freitags-Füller #72

Aug
13

Freitags-Füller #72


1. Meine letzte SMS endete mit den Worten “bis gleich” .


2. Meine Arbeit macht mir Spaß, auch wenn es manchmal anders aussieht .


3. Zum Abendessen sollte es heute nach Möglichkeit etwas chinesisches geben.


4. Ein sinnvolles Geschenk zur Taufe ,darüber denke ich in der letzten Zeit öfter nach.


5. Am 31. August ist noch Weindorf in Stuttgart .


6. Zwei der letzten Urlaubsbilder aus Ungarn sind mehr als lebendig und energiegeladen .


7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf das Abendessen mit meinem Mann , morgen habe ich mit Freunden einen tollen Ausflug geplant und Sonntag möchte ich endlich zu meinen Eltern fahren!


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