Inspiration suchen und finden – Teil III
Mai
13
Es ist etwas auffällig, wenn man Interviews von Künstlern liest und mit Künstlern sind all diejenigen gemeint, die schreiben, dichten, komponieren, malen, zeichnen und entwerfen. Nicht selten wird diesen Personen,die Frage gestellt, wie sie auf oder zu den Ideen kommen, aus denen ihre Werke entstehen.
Eine Antwort hat mir besonders gut gefallen, sie lautete: „Am Anfang steht eine Frage.“
Ziemlich genial, sehr einfach und absolut einleuchtend. Die Frage, die sich mir dann förmlich aufgedrängt hatte, war, um welche Fragen handelt es sich, wenn es um Inspiration bei Autoren geht?
Kann man sicherlich einige aufführen, aber eine Art der Fragen ist besonders interessant und nützlich im Zusammenhang mit Inspiration und auch Ideensuche, nämlich die „Was wäre, wenn“-Fragen. Die haben es einfach in sich. Wenn man einige betrachtet, kann man sehr schön sehen, dass einem auch gleich Bücher, Geschichten, sogar Comcis und einfallen, die die Frage beantworten bzw. behandeln.
Einige Beispiele:
Was wäre, wenn jemand die Zeit anhalten könnte?
Was wäre, wenn Du unsterblich sein könntest?
Was wäre, wenn Du mit Tieren sprechen könntest?
Was wäre, wenn Du Dich unsichtbar machen könntest?
Was wäre, wenn Du eine Außerirdischen kennen würdest?
Gut, dass sind jetzt wirklich ganz einfache „Was wäre, wenn“-Fragen. Nehmen wir mal andere:
Was wäre, wenn…
…Du den Zeitpunkt deines Todes wüsstest?
…Du über das Schicksal vieler Menschen entscheiden könntest?
…Du die Gefühle, Dir nahe stehender Menschen manipulieren könntest?
…Du mit ungeborenen Menschen sprechen könntest?
…Du einfach so durchs Universum reisen könntest?
Und bereits diese Fragen lassen so viel Spielraum für die Phantasie, dass die Geschichten nur noch geschrieben werden müssen.
Man sollte sich viel häufiger „Was wäre, wenn“-Fragen stellen.
Inspiration suchen und finden – Teil I
Inspiration suchen und finden – Teil II





Vega
Was wäre wenn …
Das Schöne an dieser Frage ist, dass man sie durchs Schreiben beantworten kann. Klar, man bringt eine Vorstellung aufs Papier, eigene Ideen, also eigentlich ja nichts Neues. Aber wenn man sich lange genug mit dem Suchen einer Antwort beschäftigt, entwickelt sich eine Eigendynamik, eine Serie von logischen Verknüpfungen, und man wird von sich selbst überrascht.
Das ist einer der Hauptgründe, weshalb ich schreibe :)
Gruss Vega
Richard K. Breuer
Ich habe mal die Frage für einen Literatur-Blog beantwortet: "Welche Menschen inspirieren dich?" – weiß jetzt nicht, ob das jetzt passt, aber ich denke, es zeigt (meinen Weg), wie ich zu Einfällen und Inspirationen komme. Und das ist ja der wesentliche Punkt, nicht? ;)
http://1668cc.wordpress.com/2010/09/10/inspiration/
Jo
@Vega
Ja, deswegen finde ich diese "Was wäre, wenn"-Fragen so spannend und diese Fragen lauern überall.
@Richard
Doch, ich denke das passt sehr gut dazu. Vielleicht ist das ja schon ein guter Ansatz für Teil IV ;-)
Huch, ich sehe ja gerade, das ist ja ein Interview von der Alex (Bücherwahnsinn) gewesen oder?