The Curse – Vanoras Fluch

Emily Bold

Ein Jahrhunderte alter Fluch, ein geheimnisvolles Amulett und eine junge Liebe, die eine längst erloschene Blutfehde neu entfacht …
Die Außenseiterin Samantha findet im Nachlass ihrer Großmutter ein altes Amulett. Wenig später führt ein Schüleraustausch die Siebzehnjährige nach Schottland. Kaum bei ihrer Gastfamilie angekommen, wird sie bereits von den Sagen und Mythen des Landes in den Bann gezogen. Als sie dann auch noch den attraktiven Schotten Payton kennenlernt, gerät ihre Welt vollends aus der Bahn. Der mysteriöse Highlander erobert Sams Herz im Sturm. Im Strudel der Gefühle bemerkt sie nicht, in welcher Gefahr sie schwebt, denn was sie nicht ahnt: Paytons Vergangenheit birgt ein dunkles Geheimnis. Ein Geheimnis, das die Schicksale ihrer beider Familien seit Jahrhunderten untrennbar miteinander verbindet und welches nun auch Sam in Lebensgefahr bringt …
The Curse – Vanoras Fluch
Samantha ist eine gute Schülerin und auch sonst ist eine ganz normale Siebzehnjährige. Nur mit den Jungs will es nicht so ganz klappen. Vor allem nicht mit dem Mädchenschwarm Ryan, der nicht nur im Footballteam ist, sondern auch letzten Sommer eine Liebelei mit Sams verhasster Cousine Ashley hatte. Als Samanthas Lehrer einen Austausch nach Schottland vorschlägt und die „geliebte“ Cousine auch diese Sommerferien wieder einmal bei Sams Familie verbringen soll, scheint die Reise nach Europa eine gute Alternative. Bei ihrer Ankunft wird Sam beinahe von einem Motorrad angefahren. Nur um wenige Zentimeter verfehlt sie der Raser. Als sie ihn kurz darauf erneut trifft, benimmt er sich äußerst seltsam. Schneller als sie denkt, verliebt sich die Siebzehnjährige in den geheimnisvollen Schotten, der nicht nur gut aussieht, sondern ihr seine Heimat zeigt. Je mehr Zeit sie mit Payton verbringt, umso merkwürdiger werden ihre Träume in den Nächten und das Amulett der Großmutter scheint ein gewisses Eigenleben zu entwickeln. Erst als sie bereits ihr Herz an ihn verloren hat, kommt sie hinter sein Geheimnis und damit auch das der eigenen Familie. Denn Zufälle gibt es nicht. Irgendwann muss sich jeder seinem Schicksal stellen, auch wenn es schmerzhaft ist.

Emily Bold schreibt leicht, schnell, aber ausgesprochen gefühlvoll. Ihre Protagonistin ist jung, vielleicht ein bisschen naiv, aber bestimmt nicht dumm. Obwohl die Liebesgeschichte zwischen Sam und dem Schotten Payton klar im Vordergrund steht, gelingt es Bold sehr gut, die mystischen Elemente in die Erzählung einfließen zu lassen und ebenfalls die Hintergründe der einzelnen Personen zu präsentieren. Auch sind die Liebesszenen weder übertrieben noch ausgesprochen schnulzig. Das macht es sehr angenehm, die Entwicklung der beiden Liebenden mit zu verfolgen. Als Leser erfährt man nach und nach die Geschichte der Clans, zu denen nicht nur die beiden Hauptcharaktere gehören. Eine clevere Idee sind die gälischen Aussprüche, die von den schottischen Personen verwendet werden und es sind nicht nur zwei oder drei. Das macht die Charaktere authentischer. Auch die Beschreibungen der Orte und Landschaften ist von der Länge und Ausführung gerade richtig in den Handlungsverlauf eingebettet.Der Spannungsbogen wird sehr schön aufgebaut und bis zum Schluss fiebert man mit Sam mit, obwohl man als Leser sehr schnell einige Zusammenhänge versteht. Dafür ist das Ende doch etwas überraschend.

Eigene Meinung
Obwohl ich sehr selten Liebesromane lese, hat mir dieser sehr gut gefallen. Auch wenn ich hier und da meine Probleme mit den Liebesszenen habe, was allerdings an mir liegt (mit einer romantischen Ader bin ich nicht ausgestattet), musste ich am Ende doch eine Träne aus dem Augenwinkel wischen. Das Ende ist gelungen und nach meinem Geschmack. Auf jeden Fall ein Lesevergnügen für alle Altersklassen.

Wer mehr über die Autorin Emily Bold erfahren möchte, hier geht es zu einem kleinen Interview. Dort findet sich auch der Link zum Autorenblog.

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