Archive for the ‘Lesen und Schreiben’ Category

Buchpost – Die Maurin von Lea Korte

Aug
27

Die Maurin

Gestern hat der Postbote ein neues Buch gebracht, auf das ich mich schon richtig gefreut habe. Endlich ist es da, das Rezensionsexemplar von Lea Korte – Die Maurin, erschienen im Knaur Verlag.

Historische Romane lese ich sehr gerne.  Vorallem auf die geschichtlichen Schilderungen und Beschreibungen, die Charaktere und selbstverständlich die Handlung auf gut 650 Seiten.

Andalusien im 15.Jahrhundert: Zwischen Mauren und Christen toben erbitterte Kämpfe – Kämpfe, die auch das Leben der jungen Zahra nicht unberührt lassen. Als Hofdame und enge Vertraute Aischas, der Hauptfrau des Emirs, gerät sie in ein grausames Spiel aus Intrigen und rücksichtslosen Machtkämpfen. Dann verliebt sie sich ausgerechnet in den Kastilier Gonzalo – eine Liebe, die sie in tödliche Gefahr bringt…

Zur Autorin:

Lea Korte lebt bereits seit vielen Jahren in Spanien. Schon während ihres Studiums begann sie an ihrem ersten Roman zu arbeiten. Nach ihrem ersten historischen Roman „Die Nonne mit dem Schwert“ erzählt der zweite Roman „Die Maurin – eine spannende historische Epoche und eine verbotene Liebe.“ Mehr über die Autorin und ihre Arbeit kann man unter www.leakorte.com finden. Ein Klich in Leas Sommertagebuch lohnt sich auf jeden Fall :-).

Perfekte Zeit für solch ein Buch, bald kommt der Herbst und die regnerischen Tage auf dem Sofa sind jetzt auf jeden Fall gesichtert für Die Maurin.


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Wortpaare?!

Aug
26

Sich mit der Sprache, Worten, ihrer Bedeutung und Verwendung zu beschäftigen macht unheimlich viel Spaß und immer wieder fallen einem interessante Sachen auf. Meistens nur durch Zufall, manchmal beim Lesen oder Schreiben.

Im Zusammenhang mit Gegensätzen ist mir vor Kurzem etwas aufgefallen. Es gibt eine Reihe von Worten, deren Bedeutung ganz klar einen Gegensatz darstellen, wenn man sie einander gegenüber stellt. Das eine mit maskulinem, das andere mit femininem Artikel. Handelt es sich, bei so etwas altem und gewachsenen wie der Sprache um einen lustigen Zufall? Bilden diese Worte gewollt Paare? Schwer zu sagen, da nicht jede Sprache unterschiedliche, wenn überhaupt, Artikel besitzt.

Trotzdem könnte man in Versuchung kommen, das Sprichwort „Gegensätze ziehen sich an.“ mit Worten zu beweisen und zwar in doppelter Hinsicht.

Einige auffällige und doch alltägliche Beispiele:

Der Himmel Die Hölle
Der Tod Die Geburt
Der Tag Die Nacht
Der Reichtum Die Armut
Der Mut Die Angst
Der Traum Die Wirklichkeit
Der Zwang Die Freiheit

Da Sprachen sich sehr ungern in Normen pressen lassen, gibt es auch noch gleichartikelische (eigene Wortkreation) Paare:

Der Krieg Der Frieden
Die Kraft Die Schwäche
Der Teufel Der Engel
Die Trauer Die Freude

Deutsche Sprache – definitiv sehr interessante und abenteuerliche Sprache.

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Lesegeschwindigkeit

Aug
17

In den letzten Tagen habe ich mal wieder einige Blogs abgesurft. Macht immer wieder Spaß zu sehen, was andere Leute so treiben. Bin auf viele interessante Sachen gestoßen, einige Ideen gesammelt und bin manchmal aus dem Staunen nicht mehr raus gekommen, vor allem wenn es um die Geschwindigkeit geht, mit der einige Bücher lesen. Fast macht es den Eindruck sie trinken die Lektüre, wenn man die Anzahl der Rezensionen sieht, die veröffentlicht werden. Ganz klar, ein bisschen Neid schwingt mit. Vielleicht hat der ein oder andere mehr Zeit oder liest von Natur aus schneller.

Schnecken und Pumas

Wahrscheinlich kennt Ihr das auch: Es gibt Bücher, die man vom Tempo her wie eine Schnecke liest und andere zieht man durch, als sei man auf der Flucht. Woran liegt das eigentlich, dass sich die Lesegeschwindigkeit je nach Buch so gravierend unterscheiden kann? Liegt es immer nur am Schreibstil, Satzbau, den Worten oder schlichtweg Thema? Eine Kombination aller Faktoren?

Vereinzelt zieht sich ein Buch wirklich in die Länge. Dabei ist es weder langweilig noch schlecht geschrieben, aber man kommt nicht vorwärts.

Oft liegt es an der Art, wie der Autor schreibt und am Thema. Mir ist das gerade bei Richard David Precht aufgefallen und seinem Buch „Liebe – ein unordentliches Gefühl“. Obwohl ich seinen Stil, seine Herangehensweise und den Aufbau sehr mag, komme ich mit dem Buch nicht vorwärts. 20 Seiten lesen sich wie 200. Es ist positiv anstrengend und man könnte behaupten, man hat mehr vom Buch. So richtig fertig wird man damit aber nicht. Seltsam.

Nebenher lese ich noch „Die Nachtgänger“, wenn ich es zur Hand nehme, fällt es mir überhaupt nicht schwer 50 Seiten am Stück weg zu lesen. Wobei ich zugeben muss, dass Nachtgänger wirklich gute und kurzweilige Unterhaltung ist. Nachvollziehbare Story und keineswegs zu kompliziert geschrieben.
Gibt es wirklich solche Unterschiede in der Lesegeschwindigkeit oder scheint es nur so, weil man sich mit einem Buch anders beschäftigt, als mit einem anderen?

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Freitags-Füller #72

Aug
13

Freitags-Füller #72


1. Meine letzte SMS endete mit den Worten “bis gleich” .


2. Meine Arbeit macht mir Spaß, auch wenn es manchmal anders aussieht .


3. Zum Abendessen sollte es heute nach Möglichkeit etwas chinesisches geben.


4. Ein sinnvolles Geschenk zur Taufe ,darüber denke ich in der letzten Zeit öfter nach.


5. Am 31. August ist noch Weindorf in Stuttgart .


6. Zwei der letzten Urlaubsbilder aus Ungarn sind mehr als lebendig und energiegeladen .


7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf das Abendessen mit meinem Mann , morgen habe ich mit Freunden einen tollen Ausflug geplant und Sonntag möchte ich endlich zu meinen Eltern fahren!

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Ein weiteres Buchstöckchen

Aug
08

Nachdem ich bereits einige Stöckchen betrachtet habe und viele doch sehr seltsam sind, habe ich diesmal wieder ein sehr interessantes gefunden. Besonders die Fragen sind etwas ausgefallen, deswegen habe ich es bei Alex (Der Bücherwahnsinn) mitgenommen.

Hier also das zweite Stöckchen:

1. Welches Buch vermeidest du instinktiv zu lesen, obwohl es zum Großteil nur positive Kritik gibt?

Da habe ich einen ganz klaren Favoriten: Das Dekameron von Giovanni Boccaccio. Es steht bereits seit 2001 in meinem Bücherregal, allerdings habe ich noch nicht richtig rangefasst, obwohl ich es unbedingt lesen möchte. Vielleicht sind es die knapp 900 Seiten der gebundenen Ausgabe, die mich abschrecken oder doch der ein bisschen befremdliche Schreibstil (die ersten Seiten angelesen). Genau sagen kann ich es nicht. Es steht stur im Regalabschnitt der ungelesenen Bücher.

2. Wenn du drei Charaktere für eine kurze Begegnung lebendig machen dürftest, welche wären es und für welche Begegnung würdest du sie lebendig machen?

Ganz klar! Zum einen Harry Potter, gerne auf ein Glas Butterbier, um ihm endlich mal zu sagen, dass er sich in manchen Situationen wie ein arroganter Schnösel verhält!

Snoopy von den Peanuts, wenn ich wieder an einer Geschichte hänge und es nicht weitergeht. Man kann immer die Hilfe eines anderen Autors brauchen, auch wenn man bei einem Zwei-Pfoten-System am Keyboard etwas Geduld beweisen müsste.

Puh, ein dritter Charakter? Das ist nicht so einfach. Um ganz ehrlich zu sein, mir fällt spontan keiner mehr ein.

3. Jemand sagt dir, du könntest erst sterben, nachdem du den langweiligsten Roman der Welt gelesen hast ansonsten bleibst du unsterblich. Nach einiger Zeit reicht dir die Unsterblichkeit, welches langweilige Buch wählst du für deinen Tod?

Manche werden mir garantiert widersprechen, da es sich bei diesem Buch nicht um einen Roman handelt, sondern eine Geschichtensammlung.

Die Wahl würde auf die Bibel fallen. Irgendwie geht es auf unzähligen Seiten immer um das Gleiche.

Ich bin mir sicher, dass Gott niemals wollte, dass der Wälzer so dick und mit unzähligen Wiederholungen vollgestopft wird. Schließlich schuf er die Welt in sieben Tagen, kurz und bündig.

4. Von welchem Buch hast du behauptet es gelesen zu haben, obwohl du nie einen Blick hineingeworfen hast?

Ganz ehrlich: Ich kann mich erinnern es getan zu haben, um jemanden zu beeindrucken, aber mittlerweile habe ich total vergessen, um welches Buch es sich gehandelt hat und ich kann mich nicht mal mehr an den Namen des Jungen erinnern. Es war auf jeden Fall in den Sommerferien und die sind schon eine ganze Weile her, also die letzten und die vorletzten und Gott, ich bin alt!

5. Eine gute Fee gewährt dir einen speziellen Wunsch, du darfst eine Sprache wählen, die du noch nicht beherrscht, mit der du später alle in dieser Sprache geschriebenen Bücher lesen kannst, welche Sprache wählst du?

Chinesisch! Aus purer Neugier.

6. Eine böse Fee kommt und verzaubert dich. Ab nun musst du jedes Jahr, bis zu deinem Tod, ein Buch immer wieder lesen, mit welchem Buch könntest du am ehesten bis zu deinem Tod leben?

Das ist ja mal eine verdammt böse Fee! Pro Jahr nur das eine Buch? Oder DAS EINE Buch mindestens einmal im Jahr?

7. Stell dir vor, du könntest dir auf der Stelle 3 Bücher, die du gerne lesen würdest, herbeiwünschen, welche würdest du herbeiwünschen?

Andersens Märchen und Grimms Märchen. In einem Anflug geistiger und pubertärer Umnachtung habe ich diese Kinderbücher verschenkt und bisher nicht neu gekauft.

Beim dritten müsste ich nun wirklich auf meine Amazon-Wunschliste linsen, da gibt es echt viele.

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