Rund ums Schreiben

E-Brief mal ein bisschen anders

Aug
05

Abgesehen davon, dass E-Post (oder Epost vielleicht Epost?) und E-Postbrief nichts anderes sind, als ein weiteres Ident-Verfahren inkl. E-Mailzustellung, ist E-Mail schreiben ziemlich unpersönlich, auch wenn man seine HTML-Mails mit anderen Schriftarten, Bilder und Farben aufpeppen kann. Eine Text-Mail sieht halt aus, wie mit der Schreibmaschine geschrieben.

Als ich vor einigen Monaten aufgeräumt hatte, habe ich uraltes Briefpapier wiedergefunden, was tatsächlich noch aus der Schulzeit stammt. Das konnte ich hervorragend gebrauchen, um einer sehr lieben Freundin in Ungarn einen Brief zu schreiben.

Ganz ehrlich, so ein Brief, den man :

  • auf buntes Papier oder tolles Briefpapier,

  • mit eigener Handschrift verfasst.

  • Ihn ordentlich faltet und kuvertiert.

  • Ebenfalls handschriftlich adressiert,

  • vielleicht sogar noch die Briefmarke abschlabbert (die meisten sind heute selbstklebend)

  • und dann zum Briefkasten oder Post trägt.

So ein Brief ist um einiges persönlicher, als eine E-Mail, die man schnell runtertippt und per Klick in die Weiten des Internets entlässt. Da genau ein Briefbogen übrig geblieben ist, dachte ich, ich schreibe Euch auch einen Brief. Einen Papier-E-Brief.

Papier-E-Brief

Wir sollten des öfteren Papierbriefe an unsere Freunde schreiben. Auch wenn es altmodisch sein mag. Vielleicht wird man Papierbriefe in einigen Jahren ja gar nicht mehr kennen. Worte wie Briefpapier nur noch Museumsstücke. „Handschriftlich“ als Fremdwort oder „totes“ Wort.


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Inspiration suchen und finden – Teil IV

Jul
19

Das Internet, unendliche Weiten…

Fluch und Segen unserer Zeit. Ein Netz in dessen Fäden Inspiration wie Wasser durch Leitungen zu fließen scheint. Unsichtbar, aber vorhanden wie die Wasserversorgung einer Metropole, die unter den belebten Straßen liegt. Wir haben einen neuen Hahn, wahrscheinlich heißt er Google, Bing, Twitter, Facebook oder einfach nur Zufall.

Vermutlich ist die unerwartete Inspiration immer noch die Beste, denn sie trifft einen und im eigenen Kopf entstehen sofort Bilder, Texte und Figuren oder eine Idee entwickelt sich zu etwas Neuem.

Ein Bild, Kommentar oder Artikel können manchmal weit aus inspirierender sein, als ein mehrstündiger Spaziergang oder der ruhige Abend an einem verregneten Sonntag mit langen Gesprächen.

Das Inspirationspotential des Internets scheint nahezu unerschöpflich und pro Sekunde wird mehr Information ins Web gespeist, als man sie im gesamten Leben benötigen würde.

Vielleicht fehlt dann nur noch die Muse beim Klick.

Inspiration suchen und finden – Teil III


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Inspiration suchen und finden – Teil III

Mai
13

Es ist etwas auffällig, wenn man Interviews von Künstlern liest und mit Künstlern sind all diejenigen gemeint, die schreiben, dichten, komponieren, malen, zeichnen und entwerfen. Nicht selten wird diesen Personen,die Frage gestellt, wie sie auf oder zu den Ideen kommen, aus denen ihre Werke entstehen.

Eine Antwort hat mir besonders gut gefallen, sie lautete: „Am Anfang steht eine Frage.“

Ziemlich genial, sehr einfach und absolut einleuchtend. Die Frage, die sich mir dann förmlich aufgedrängt hatte, war, um welche Fragen handelt es sich, wenn es um Inspiration bei Autoren geht?

Kann man sicherlich einige aufführen, aber eine Art der Fragen ist besonders interessant und nützlich im Zusammenhang mit Inspiration und auch Ideensuche, nämlich die „Was wäre, wenn“-Fragen. Die haben es einfach in sich. Wenn man einige betrachtet, kann man sehr schön sehen, dass einem auch gleich Bücher, Geschichten, sogar Comcis und einfallen, die die Frage beantworten bzw. behandeln.


Einige Beispiele:

Was wäre, wenn jemand die Zeit anhalten könnte?

Was wäre, wenn Du unsterblich sein könntest?

Was wäre, wenn Du mit Tieren sprechen könntest?

Was wäre, wenn Du Dich unsichtbar machen könntest?

Was wäre, wenn Du eine Außerirdischen kennen würdest?

Gut, dass sind jetzt wirklich ganz einfache „Was wäre, wenn“-Fragen. Nehmen wir mal andere:

 

Was wäre, wenn…

…Du den Zeitpunkt deines Todes wüsstest?

…Du über das Schicksal vieler Menschen entscheiden könntest?

…Du die Gefühle, Dir nahe stehender Menschen manipulieren könntest?

…Du mit ungeborenen Menschen sprechen könntest?

…Du einfach so durchs Universum reisen könntest?

 

Und bereits diese Fragen lassen so viel Spielraum für die Phantasie, dass die Geschichten nur noch geschrieben werden müssen.

Man sollte sich viel häufiger „Was wäre, wenn“-Fragen stellen.

 

Inspiration suchen und finden – Teil I

Inspiration suchen und finden – Teil II

 


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Ein Bild – ein Wort: Frühling

Apr
18


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Das erste [eigene] Schreiberstöckchen

Apr
08

Buchstöckchen gibt es ja einige, die man auf den unterschiedlichsten Blogs mitnehmen kann oder zugeworfen bekommt. Viel seltener findet man Schreiberstöckchen, obwohl es sehr viele Schreiber und Hobbyautoren gibt.

Wird also Zeit, mal ein Schreiberstöckchen in die weite Bloggerwelt zu entlassen und da ich bisher kein ordentliches Schreiberlingsstöckchen gefunden habe (vielleicht habe ich auch nicht gründlich genug gesucht), hier also ein selbst Geschnitztes.

1. Kurzgeschichte oder Roman?
Eigentlich schon eher Roman, aber irgendwie hapert es mit dem Durchhaltevermögen. Mittlerweile habe ich drei angefangen, der älteste Anfang zählt nun sieben Jahre.
Deswegen sind es immer noch die Kurzgeschichten, die immer wieder entstehen.

2. Lieber eine Beschreibung oder ein Dialog?
Ganz klar der Dialog. Schreibe ich unheimlich gerne. Einige Texte bestehen fast ausschießlich aus Dialogen mit kurzen Beschreibungen.

3. Eher Mann oder eher Frau als Protagonist?
Das kommt drauf an, ich habe selbst gar nicht geschaut, welches Geschlecht in meinen Texten dominiert.

4. Immer mit oder ohne Liebesgeschichte?
Nur wenn es sich nicht vermeiden läßt. Irgendwie habe ich so meine Probleme mit tollen Liebesgeschichten. Romantik war noch nie mein Ding, wie sollte ich darüber schreiben können?

5. Umfangreicher Plot oder Ideen sofort in Worte fassen?
Dummerweise Ideen sofort in Worte fassen. Vielleicht ist das auch der Grund, warum kein Roman jemals fertig werden wird, aber wer weiß.

6. Nur ein Genre oder mehrere?
Quer durch, außer Krimi, Thriller und wie gesagt Liebesgeschichten. Das liegt mir überhaupt nicht. Seit drei Jahren allerdings am liebsten Fantasy. Das hat auch einen einfachen Grund: Es ist viel mehr möglich.

7. Beste Tageszeit zum Schreiben ist:
Definitiv am Abend und in der Nacht, entweder mit einer guten Tasse Tee bzw. Kanne oder einem guten Wein.

8. Die besten Ideen kommen einem immer, wenn…:
…man unterwegs ist oder nach einem guten Gespräch.

9. In welcher Zeit handeln die meisten Geschichten (Vergangenheit, Heute, Zukunft)?
Bei Fantasy lässt sich diese Frage sehr schwer beantworten, ansonsten eher im Heute. Habe bisher nur einen Text geschrieben, der in der nahen Zukunft handelt.

10. Klassisch zuerst mit Stift und Papier oder immer gleich am Rechner?
Ausschließlich am Rechner oder Lapi. Stift und Papier haben ihren Reiz, aber zum abtippen bin ich zu faul.

Wem das Stöckchen gefällt, bitte einfach mitnehmen.


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