Herbst
Okt
29
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Herbst Mit einem Säbel teilt er den Nebel in kleine Fetzen.
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Mit Spinnennetzen geschmückt der Wald. Bestreut alle Wege mit Samtrot und Gold. |
gelesen, geschrieben und nachgedacht
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Herbst Mit einem Säbel teilt er den Nebel in kleine Fetzen.
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Mit Spinnennetzen geschmückt der Wald. Bestreut alle Wege mit Samtrot und Gold. |
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Dort wirst du finden, ewige Ruhe. Dort, im tiefen Wald.
Dort wirst du stehen, ganz alleine. Dort, auf festem Grund.
Dort wirst du weinen, leise nur. Dort, an deinem Platz.
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Wechsel Pflücke vom Strauch nur die Beeren, wollen doch Früchte sehen. Junge Haut die Stacheln verheeren, sollen im Herbst vergehen.
Nehme der Sonne die Wärme, draussen – da ist das Licht. Es kommen im Herbst die Stürme, fürchte den Regen nicht.
Schau nur – so lang sind Tage, die Nacht ist wie verkehrt. Lege sie in die Waage, der Winter uns Ruhe lehrt.
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So ist es Freude und Leid, so ist das Leben.
Mal ist man frei, dann wieder vergeben.
Nach großem Glück doch alle streben.
Mal arm, mal reich, an Geld und Segen.
Mal schnell, mal langsam, auf holprigen Wegen. (Für JuBe) |
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Verkehrt
Unerhört laut fiel der Schnee in heller Nacht wir gehen. Düster scheint Tags die Sonne so still die Winde wehen.
Und wir weinen voller Wonne, undenkbar ist jetzt Wirklichkeit. Fallen immer im Stehen, Unendlichkeit kennt keine Zeit.
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