The Curse II – Im Schatten der Schwestern

Aug
06

Emily Bold

Nach einem Sommer voll magischer Moment und dem lang ersehnten ersten Kuss scheint Payton und Sams Glück endlich perfekt, doch selten ist etwas so, wie es aussieht. Erneut müssen die beiden um ihre Liebe kämpfen. Das führt Samantha dorthin, wo alles begann – und zurück in die Arme des Schotten, der ihr Herz durch alle Zeit in seinen Händen hält.

Eigentlich möchten Sam und Payton nach allem was sie erlebt haben, einfach nur ihre Liebe genießen und glücklich sein. Doch die Vergangenheit holt beide schneller ein, als es ihnen lieb ist. Obwohl Vanoras Fluch nicht mehr auf Payton und seinem Bruder Sean lastet, hat der letzte Kampf Spuren hinterlassen. Für Sam bricht eine Welt zusammen, als Payton von jetzt auf nachher zurück nach Schottland verschwindet und sie mit einem einfachen Abschiedsbrief zurücklässt. Entschlossen macht sie sich auf den Weg und reist ihm hinterher, um für ihre Liebe zu kämpfen. Dabei ist der Flug über den Ozean nur der einfache Teil einer Reise, die sie nicht nur zu den Anfängen der langen Familiengeschichte der Schotten bringt, sondern in mehr Konflikte, als ihr lieb sein kann.

Mit dem zweiten Teil ihrer Trilogie „The Curse“ entführt Emily Bold die Leser in das frühe Schottland und damit tatsächlich zu den Anfängen der Geschichte aus dem ersten Teil. „Im Schatten der Schwestern“ erzählt die Geschichte der Clans und was vor der verhängnisvollen Nacht passierte, als Payton und seine Brüder verflucht wurden. Dabei lässt sie ihre Protagonistin Sam durch ein altes Druidenportal in der Zeit zurückreisen. Hier lernt Sam einen ganz anderen Payton kennen und dennoch verliebt sie sich aufs Neue in den Schotten, aber auch hier ist das Glück der beiden nicht perfekt, denn wie verhält man sich in der Vergangenheit mit dem Wissen um die Zukunft und gibt es überhaupt einen Weg zurück in die eigene Zeit und eine Chance Paytons Leben zu retten?

The Curse II – Im Schatten der Schwestern
Neben der romantischen Liebesgeschichte greift die Autorin in dem zweiten Teil noch andere Themen auf. Zum einen spielt sie mit dem Zeitreiseparadoxon. Wie verändert sich wohl die Gegenwart, wenn man die Geschehnisse in der Vergangenheit beeinflusst und inwieweit hat man dazu überhaupt eine Chance? Dabei schont sie ihre Heldin nicht, denn auf ihrer Reise plagen Sam nicht nur einmal die Gewissensbisse und sie muss über ihr Handeln nachdenken. Zum anderen spielt Bold in diesem Teil auch mit den Emotionen. Wie stark ist eine junge Liebe? Was nimmt man auf sich, um sie zu retten und welche Opfer ist man bereit zu bringen, damit man selbst oder derjenige, den man liebt glücklich wird? Das alles verpackt Emily Bold in ein phantastisches Abenteuer, wobei die Geschichte schnell und unterhaltsam vorangetrieben wird.

 

Fazit

Eine durchaus gelungene Fortsetzung des ersten Teils, der mir sehr gut gefallen hat. Allerdings werden einige Konflikte doch zu einfach gelöst, was aber nicht weiter stört, denn die Romantik kommt nicht zu kurz und in diesem Genre bewegt sich dieses Buch ja auch. Schön sind auch dieses Mal die kleinen Bilder am Anfang eines jeden Kapitels. Hier hat sich Emily Bold wieder sehr viel Mühe gemacht, den Lesern mehr zu bieten als nur Text. Das Ende hingegen ist Geschmackssache. Mir war es ein bisschen unverständlich. Hier soll sich aber jeder Leser eine eigene Meinung bilden. Vielleicht ist das Ende auch lediglich dem dritten und letzten Teil geschuldet. Trotzdem sei jedem geraten mit dem ersten Teil zu beginnen, sonst ist „Im Schatten der Schwestern“ an einigen Stellen unverständlich.

Als kleine Romantik-Abwechslung im SuB war „Im Schatten der Schwestern“ für mich eine gute Wahl und ist eine tolle Sommerlektüre zum Träumen.

Mehr über Emily Bold und ihre Bücher findet Ihr hier.

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Ein Stöckchen Horror

Aug
02

Ein Stöckchen, ein Stöckchen! Habe ich schon lange nicht mehr aufgenommen. Zugegeben, Horror ist nicht so meins, obwohl ich mich von Zeit zu Zeit gerne grusele. Allerdings fasziniert es mich sehr, was sich Autoren und Filmemacher einfallen lassen, um gewillten Lesern bzw. Zuschauern die Nackenhaare in die Höhe zu treiben. Es ist ein Spiel mit Ängsten, Phantasien, dem Übernatürlichen und damit auch starken Emotionen. Mitgenommen habe ich dieses Stöckchen übrigens bei Sabine Osman.
In einer guten Geschichte spielen Grausamkeit und Angst eine ebenso wichtige Rolle wie Glück und Liebe. Schauen wir uns also die Fragen zum Horror etwas genauer an.

1. Welchen Horror/Gruselfilm magst du am liebsten?
Mögen wäre jetzt zu viel gesagt, aber „The Ring“ (Remake 2003) hat mich unglaublich lange verfolgt. Hier ist die Idee einfach genial, besonders der Schluss, der das Publikum mit einbezieht. Da läuft es einem wirklich eiskalt den Rücken runter.

Evil Dead
Auch sehr gefallen, obwohl erst im zweiten Anlauf zu Ende angeschaut, hat mir „Evil Dead“ (Remake 2013). An diesem Film hat mich besonders die Hauptdarstellerin begeistert: sie mit Freunden in einer einsamen Hütte, um den alten Entzug zu machen, dann passieren seltsame Dinge, es stinkt erbärmlich in dem Waldhaus. Keinem scheint das aufzufallen, bis auf dem Drogenjunkie. Doch wer will der schon Glauben schenken? So nimmt die Geschichte ihren Lauf. Geniale Idee!

2. Vampir, Werwolf, Mumie oder Zombie?
Rein horrortechnisch macht der Zombie am meisten her.
Bei Vampiren geht es immer um diese völlig absurde Mischung aus Einsamkeit und Unsterblichkeit, da ist nix gruseliges dran. Der Werwolf ist für mich eine Parabel auf den Zweikampf des Menschen zwischen seiner guten und schlechten Seite. Die Mumie ist irgendwie gar nicht gruselig.

Es bleiben also nur noch die Zombies. Menschen, die gestorben sind, aber verändert wiederkehren und einen selbst zu ihresgleichen machen können. Weder so „schön“ wie die Vampire und Werwölfe, noch so mächtig wie die Mumie. Einfach nur stumpfsinnig und blutrünstig, schmuddelig und überhaupt BÄH!

3. Welche Grusel/Horrorkulisse lässt dich schaudern?
Am schlimmsten sind so alte Heil- und Nervenanstalten. Da wird mir doch ein bisschen anders. Wer z.B. das Musikvideo zu Rammsteins „Mein Herz brennt“ gesehen hat, weiß, was ich meine.

4. Wo würdest du nie übernachten?
In einem Zimmer, von dem ich wüsste, dass dort jemand grausam ermordet wurde. Eigentlich lustig, denn wenn ich es nicht wüsste, würde ich wahrscheinlich seelenruhig schlafen, glaube ich zumindest.

5. Die Munsters und die Addams Family laden dich ein. Gehst du hin?
Zur Addams Family auf jeden Fall. Die haben Stil, außerdem würde ich gerne eiskaltes Händchen kennenlernen. Hat eigentlich irgendjemand einmal herausgefunden, ob es sich um ein weibliches oder männliches Händchen handelt? Nicht, dass es so wichtig für die Handlung wäre.

6. Gab es mal einen Film, bei dem du dich derbe geekelt hast?
Texas Chainsaw Massacre. Den habe ich genau bis zu der Stelle geschaut, an der das Hirn in der Gegend rumspritzte.

7. FSK bei Horrorfilmen – zu lasch oder okay?
Schwierige Frage. Als ich so um die zehn oder elf Jahre alt war, hat mein Papa mir erlaubt, mit ihm zusammen Alien anzuschauen. War cool, solange ich mit Papa vor dem Fernseher saß…

8. Kultige Grusel/Horrorfiguren?
Frankenstein!

9. Bist du Opfer oder Jäger/Monster?
Bei sowas kann ich mich nie entscheiden. Gerne mal das Monster, um zu sehen, wie das so ist. Wahrscheinlicher ist aber Opfer, eher aus Versehen.

10. Hast du ein Lieblingsmonster?
Na klar! Das Krümmelmonster aus der Sesamstraße. Das ist DAS Monster!

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Der Juli ist verflogen

Jul
30

Das WM-Fieber hatte mich gepackt, das Wetter war genial, die Zeit zum Lesen und Schreiben ließ sich nicht aus gefüllten Tagen schneiden. So machten sich auch die Blogeinträge rar. Doch jetzt ist Schluss damit, also ran ans Keyboard!

 

Bilder einer großen Liebe
Herrndorfs Nachlass

Mit Tschick hatte er wohl seinen wirklich größten Durchbruch und starb im August 2013. Allerdings hinterließ Wolfgang Herrndorf einen unvollendeten Roman, der Ende September im Rowohlt Verlag unter dem Titel „Bilder deiner großen Liebe“ erscheinen wird. Er erzählt die Geschichte eines Mädchens, das sich auf den Weg macht, die Welt zu erkunden. Die folgenden Zeilen der Buchbeschreibung werden die Herzen der Tschick-Liebhaber höher schlagen lassen:

„…und auf einer Müllhalde trifft sie zwei Vierzehnjährige, einer davon, der schüchterne Blonde, gefällt ihr…“

Nachdem ich Tschick verschlungen habe, „Sand“ mich unglaublich nachdenklich gestimmt hat, ist dieser Roman ein Muss und kommt auf meine Wunschliste.

 

Kindle Unlimited

Sicher, wir wissen alle, dass amazon ganz böse ist. Deswegen weiß man die Leser und Indie-Autoren auch zu locken. Zwar handelt es sich vorerst nur um einen neuen Abo-Service für den amerikanischen Markt, aber was sich dort bewährt, kommt sehr schnell auch zu uns.

Witzig hierbei die Werbung, die man als Publisher bekommt:

„..KDP-Autoren und -Verlage, die ihre Bücher mit US-Rechten bei KDP Select anmelden, nehmen automatisch an Kindle Unlimited teil. Die Aufnahme eines Buchs in Kindle Unlimited sorgt dafür, dass es leichter gefunden wird…“

Heißt das im Umkehrschluss, dass alle Publisher, die nicht am KDP Select teilnehmen, schlechter gefunden werden? Die Vermutung liegt verdammt nahe. Das KDP Select ist nichts Neues. Wer seine Werke zu diesem Service anmeldet, überlässt dem Unternehmen für mindestens 90 Tag exklusiv die Veröffentlichungsrechte, muss konsequenterweise seine e-Books von anderen Vertriebsplattformen für diese Zeit entfernen. Dafür kann er hier in Deutschland sein Buch für max. fünf Tage kostenlos anbieten und so mehr Leser gewinnen. Mit dem neuen Abo-Service sollen in Deutschland die zu KDP Select angemeldeten Bücher in der KOLL (Kindle-Leihbücherei) erscheinen, ein Angebot, das eigentlich nur die Prime-Kunden nutzen, da sie einmal im Monat einen Titel kostenlos downloaden können.

Interessant ist auch die Ausschüttung der Tantiemen bei Kindle Unlimited:

„…Wenn Ihr Buch in Kindle Unlimited ausgewählt und zu mehr als 10 % gelesen oder in der KOLL ausgeliehen wird, erhalten Sie den entsprechenden Anteil des monatlichen globalen KDP Select-Fonds…“

Prima, d.h. also der Autor bekommt sein Geld nicht mit dem Download über den Abo-Service, sondern erst mit der Nutzung durch den Leser? Wenn der Leser sich nach 10% entscheidet nicht mehr weiter zu lesen oder das Buch erst in drei Monaten anzufangen, geht man erstmal leer aus? Wie witzig! Da räumt man amazon nicht nur die alleinigen Vermarktungsrechte seines Buches ein, sondern lässt das Unternehmen auch noch anhand des Leserverhaltens bestimmen, wann man Geld dafür bekommt und das alles im Namen der Reichweite. Manchmal frage ich mich wessen Gier wessens Hirn frisst.

 

Die Self-Publisher-Bibel

Wer schon immer einen Vergleich der wichtigsten Distributoren gesucht hat und sich mit dem Thema grundsätzlich auseinander setzen will, dem sei www.selfpublisherbibel.de empfohlen. Matthias Mattig macht sich eine Menge Arbeit und hat damit eine tolle Seite geschaffen. Sehr empfehlenswert!

 

Drachenfeuerjagd – der dritte und letzte Teil

Unglaublich, aber wahr: ich arbeite immer noch daran. Zugegeben, dieser letzte Teil sollte schon längst fertig sein, doch wie bereits erwähnt, bin ich nicht in die Plüschpuschen gekommen, habe eine Drachenschuppe und einen Geldbeutel verloren und somit muss ich auch kleinlaut meine Ankündigung für Mitte 2014 als Veröffentlichungstermin korrigieren. Das ist zwar sehr unprofessionell, aber ich kann so viel sagen: der letzte Teil wird sehr lang!

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Diese Bücher muss man wohl lesen

Jun
30

Vor drei Jahren habe ich mir vorgenommen, meine Literatur-Bildungslücken nach und nach zu schließen, d.h. jedes Jahr sind mind. zwei Werke der Weltliteratur zu lesen oder zumindest Bücher berühmter und anscheinend lesenswerter Autoren. Letztes Jahr war z.B. „Der kleine Prinz“ dabei (ja, für diese Bildungslücke habe ich mich auch wirklich geschämt), dieses Jahr habe ich bereits Schiller und Goethe zwischen den Fingern gehabt.

Früher oder später googelt man nach „Bücher, die man gelesen haben sollte“. Zumindest habe ich das jetzt getan und dabei drei interessante Listen gefunden. Die eine ist von literaturtipps.de, die andere von 100-beste-bestseller-buecher.de – eine dritte habe ich von buchjunkie aus dem Jahr 2004 (diese soll aus “Unsere Besten – die Lieblingsbücher der Deutschen” einer Sendung des ZDFs stammen. Das erklärt auch die vielen Harrys in der Liste). Alle drei finde ich sehr spannend und auch wenn die Idee schon älter ist, wollte ich mal schauen welche Bücher

  • ich bereits gelesen habe [gelesen],
  • noch lesen werde bzw. angefangen habe [wird noch gelesen/angefangen],
  • ich auf gar keinen Fall lesen werde [nein, danke, weil…].

Natürlich ist diese Liste meine heutige Sicht der Dinge, wenn es um die [nein, danke, weil…]-Bücher geht. Sowas kann sich im Laufe der Zeit ändern, aber in fünf Jahren kann man sie noch einmal anschauen. Diese Liste ist länger, als man denkt, vor allem, wenn man sich noch die Bücher rauspicken will, die für einen selbst lesenswert erscheinen, aber seht selbst und lasst Eure Meinung da.

 

Hier also die vor 10 Jahren aktuelle Bücherliste der Deutschen – Top 100 :

1. Der Herr der Ringe, JRR Tolkien [nein, danke, weil bereits die Filme gesehen]

2. Die Bibel [wird noch gelesen /angefangen]

3. Die Säulen der Erde, Ken Follett [gelesen]

4. Das Parfum, Patrick Süskind [gelesen]

5. Der kleine Prinz, Antoine de Saint-Exupéry [gelesen]

6. Buddenbrooks, Thomas Mann [nein, danke, weil noch zu jung dafür]

7. Der Medicus, Noah Gordon [nein, danke, weil bereits den Film gesehen]

8. Der Alchimist, Paulo Coelho [wird noch gelesen /angefangen]

9. Harry Potter und der Stein der Weisen, JK Rowling [gelesen]

10. Die Päpstin, Donna W. Cross [nein, danke, weil irgendwie nicht interessant]

11. Tintenherz, Cornelia Funke [nein, danke, weil bereits den Film gesehen]

12. Feuer und Stein, Diana Gabaldon [nein, danke, weil irgendwie zu kitschig]

13. Das Geisterhaus, Isabel Allende [gelesen]

14. Der Vorleser, Bernhard Schlink [wird noch gelesen /angefangen]

15. Faust. Der Tragödie erster Teil, Johann Wolfgang von Goethe [gelesen]

16. Der Schatten des Windes, Carlos Ruiz Zafón [nein, danke, klingt wie „schon einmal gelesen“]

17. Stolz und Vorurteil, Jane Austen [wird noch gelesen /angefangen]

18. Der Name der Rose, Umberto Eco [wird noch gelesen /angefangen]

19. Illuminati, Dan Brown [nein, danke, weil bereits den Film gesehen]

20. Effi Briest, Theodor Fontane [wird noch gelesen /angefangen]

21. Harry Potter und der Orden des Phönix, JK Rowling [gelesen]

22. Der Zauberberg, Thomas Mann [wird noch gelesen /angefangen]

23. Vom Winde verweht, Margaret Mitchell [nein, danke, weil ich MUSS den Film sehen. Wehre mich aber beharrlich.]

24. Siddharta, Hermann Hesse [wird noch gelesen /angefangen]

25. Die Entdeckung des Himmels, Harry Mulisch [nein, danke, mit dem Thema kann ich momentan nix anfangen]

26. Die unendliche Geschichte, Michael Ende [gelesen]

27. Das verborgene Wort, Ulla Hahn [wird noch gelesen /angefangen]

28. Die Asche meiner Mutter, Frank McCourt [nein, danke, weil irgendwie nicht interessant]

29. Narziss und Goldmund, Hermann Hesse [nein, danke, weil irgendwie nicht interessant]

30. Die Nebel von Avalon, Marion Zimmer Bradley [wird noch gelesen /angefangen]

31. Deutschstunde, Siegfried Lenz [nein, danke, weil bereits so viel über diese Zeit gelesen]

32. Die Glut, Sándor Márai [nein, danke, weil irgendwie nicht interessant]

33. Homo faber, Max Frisch [wird noch gelesen /angefangen]

34. Die Entdeckung der Langsamkeit, Sten Nadolny [nein, danke, weil ich Seefahrerromane nicht mag]

35. Die unerträgliche Leichtigkeit des Seins, Milan Kundera [wird noch gelesen /angefangen]

36. Hundert Jahre Einsamkeit, Gabriel Garcia Márquez Nadolny [nein, danke, weil es ein bisschen nach „Das Geisterhaus“ klingt]

37. Owen Meany, John Irving [nein, danke, weil ich noch zu jung dafür bin. Glaube ich.]

38. Sofies Welt, Jostein Gaarder [wird noch gelesen /angefangen]

39. Per Anhalter durch die Galaxis, Douglas Adams [gelesen]

40. Die Wand, Marlen Haushofer [wird noch gelesen /angefangen]

41. Gottes Werk und Teufels Beitrag, John Irving [wird noch gelesen/angefangen]

42. Die Liebe in den Zeiten der Cholera, Gabriel Garcia Márquez [nein, danke, weil ich noch zu jung dafür bin. Glaube ich.]

43. Der Stechlin, Theodor Fontane [nein, danke, weil ich mit dem Thema nix anfangen kann.]

44. Der Steppenwolf, Hermann Hesse [nein, danke, weil ich mit dem Thema nix anfangen kann.]

45. Wer die Nachtigall stört, Harper Lee [nein, danke, weil ich mit dem Thema nix anfangen kann.]

46. Joseph und seine Brüder, Thomas Mann [nein, danke, weil ich mit dem Thema nix anfangen kann.]

47. Der Laden, Erwin Strittmatter [nein, danke, weil ich noch zu jung dafür bin. Glaube ich.]

48. Die Blechtrommel, Günter Grass [wird noch gelesen /angefangen]

49. Im Westen nichts Neues, Erich Maria Remarque [gelesen]

50. Der Schwarm, Frank Schätzing [nein, danke, weil das Thema nicht interessant ist.]

51. Wie ein einziger Tag, Nicholas Sparks [nein, danke, weil es irgendwie kitschig klingt.]

52. Harry Potter und der Gefangene von Askaban, JK Rowling [gelesen]

53. Momo, Michael Ende [nein, danke, weil ich den Film zu oft gesehen habe und das Theaterstück usw. und so fort.]

54. Jahrestage, Uwe Johnson [nein, danke, weil es sich furchtbar langweilig anliest.]

55. Traumfänger, Marlo Morgan [nein, danke, weil ich noch zu jung dafür bin. Glaube ich.]

56. Der Fänger im Roggen, Jerome David Salinger [wird noch gelesen /angefangen]

57. Sakrileg, Dan Brown [gelesen]

58. Krabat, Otfried Preußler [nein, danke, weil bereits den Film gesehen]

59. Pippi Langstrumpf, Astrid Lindgren [gelesen]

60. Wüstenblume, Waris Dirie Will [gelesen]

61. Geh, wohin dein Herz dich trägt, Susanna Tamaro [nein, danke, weil es irgendwie kitschig klingt.]

62. Hannas Töchter, Marianne Fredriksson [nein, danke, weil es irgendwie kitschig klingt.]

63. Mittsommermord, Henning Mankell [nein, danke, weil das Thema nicht interessant ist.]

64. Die Rückkehr des Tanzlehrers, Henning Mankell [nein, danke, weil das Thema nicht interessant ist.]

65. Das Hotel New Hampshire, John Irving [wird noch gelesen /angefangen]

66. Krieg und Frieden, Leo N. Tolstoi [gelesen]

67. Das Glasperlenspiel, Hermann Hesse [nein, danke, weil ich noch zu jung dafür bin. Glaube ich.]

68. Die Muschelsucher, Rosamunde Pilcher [nein, danke, weil es irgendwie kitschig klingt.]

69. Harry Potter und der Feuerkelch, JK Rowling [gelesen]

70. Tagebuch, Anne Frank [nein, danke, weil ich den Film zu oft gesehen habe und das Theaterstück usw. und so fort.]

71. Salz auf unserer Haut, Benoîte Groult [nein, danke, weil es irgendwie kitschig klingt.]

72. Jauche und Levkojen, Christine Brückner [nein, danke, weil zu lang!]

73. Die Korrekturen, Jonathan Franzen [wird noch gelesen /angefangen]

74. Die weiße Massai, Corinne Hofmann [nein, danke, weil ich mit Afrika überhaupt nix anfangen kann.]

75. Was ich liebte, Siri Hustvedt [nein, danke, weil ich noch zu jung dafür bin. Glaube ich.]

76. Die dreizehn Leben des Käpt’n Blaubär, Walter Moers [wird noch gelesen /angefangen]

77. Das Lächeln der Fortuna, Rebecca Gablé [wird noch gelesen /angefangen]

78. Monsieur Ibrahim und die Blumen des Koran, Eric-Emmanuel Schmitt [wird gelesen/angefangen]

79. Winnetou, Karl May [nein, danke, weil mir die Filme schon nicht gefallen haben.]

80. Désirée, Annemarie Selinko [wird noch gelesen/angefangen]

81. Nirgendwo in Afrika, Stefanie Zweig [nein, danke, weil ich mit Afrika überhaupt nix anfangen kann.]

82. Garp und wie er die Welt sah, John Irving [wird noch gelesen /angefangen]

83. Die Sturmhöhe, Emily Brontë [nein, danke, weil das Thema nicht interessant ist.]

84. P.S. Ich liebe Dich, Cecilia Ahern [nein, danke, weil mir der Film schon nicht gefallen hat.]

85. 1984, George Orwell [wird noch gelesen /angefangen]

86. Mondscheintarif, Ildiko von Kürthy [wird noch gelesen /angefangen]

87. Paula, Isabel Allende [nein, danke, weil ich mit dem Thema überhaupt nix anfangen kann.]

88. Solange du da bist, Marc Levy [nein, danke, weil es irgendwie kitschig klingt.]

89. Es muss nicht immer Kaviar sein, Johanns Mario Simmel [nein, danke, weil ich mit dem Thema überhaupt nix anfangen kann.]

90. Veronika beschließt zu sterben, Paulo Coelho [wird noch gelesen /angefangen]

91. Der Chronist der Winde, Henning Mankell [gelesen]

92. Der Meister und Margarita, Michail Bulgakow [wird noch gelesen /angefangen]

93. Schachnovelle, Stefan Zweig [nein, danke, weil ich mit dem Thema überhaupt nix anfangen kann.]

94. Tadellöser & Wolff, Walter Kempowski [nein, danke, weil ich mit dem Thema überhaupt nix anfangen kann.]

95. Anna Karenina, Leo N. Tolstoi [nein, danke, weil mir Krieg und Frieden bereits gereicht hat.]

96. Schuld und Sühne, Fjodor Dostojewski ? [wird gelesen/angefangen]

97. Der Graf von Monte Christo, Alexandre Dumas [nein, danke, weil wieder irgendwas mit Seefahrer.]

98. Der Puppenspieler, Tanja Kinkel [wird gelesen/angefangen]

99. Jane Eyre, Charlotte Brontë [wird gelesen/angefangen]

100. Rote Sonne, schwarzes Land, Barbara Wood [nein, danke, weil ich mit Afrika überhaupt nix anfangen kann.]

 

Fazit:

Von diesen 100 Büchern habe ich gerade einmal 17 gelesen. Aus dieser Liste werde ich wohl 52 Bücher aus den unterschiedlichsten Gründen gar nicht lesen. Das ist auf der einen Seite erschreckend, beim Anblick meines SuBs aber doch wieder beruhigend. Dann bleiben also noch 31 Bücher, die wohl lesenswert sind. Die anderen Listen schaue ich gar nicht erst an. Auf der einen steht Das Dekameron ganz weit oben. Das schiebe ich seit ca. sieben Jahren vor mir her. Zumindest ist es schon auf dem SuB.

Und Ihr so? Wie sähe die Liste bei Euch aus?

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Die Känguru-Offenbarung

Jun
29

Die Känguru-Offenbarung
Marc-Uwe Kling

Das Känguru und der Kleinkünstler verfolgen den mysteriösen Pinguin um die halbe Welt. Wir es ihnen gelingen, den bösartig-bourgeoisen Weltverschlechterungsplan des falschen Vogels zu durchkreuzen?

Das Känguru taucht aus dem Untergrund wieder auf und gemeinsam mit Marc-Uwe macht es sich auf, die Pläne des Pinguins zu stoppen. Doch wo soll man anfangen den verschwundenen Nachbarn zu suchen? Mit einem Passfoto bewaffnet, das sie bei einer Party klauen, machen sich das Beuteltier und der Kleinkünstler auf den Weg und landen auf Verlagskosten in Amerika.

Im dritten Teil zieht Kling nicht nur den gesellschaftlichen Wahnsinn durch den Kakao, sondern auch die Unterhaltungsindustrie. Aus der Wanderhure wird die Wunderhure, Rammstein, Backstreetboys, Badman, Herr der Ringe, Alien und viele andere kriegen ordentlich ihr Fett weg. Und was tatsächlich hinter den Plänen des Pinguins steckt, wird für die beiden Verfolger zu einem großen Abenteuer. Welch ein Glück, dass es heute für so ziemlich alles eine App gibt und an jeder Ecke ein Nanu Nana, Nordsee und eine geschlossene Schleckerfiliale zu finden sind.

Trotzdem verlangt Kling in diesem Teil seinen Lesern und Zuhörern einiges ab. Viele Passagen sind in Englisch. Obwohl es sich nie um komplizierte Texte handelt, ist es ihm gelungen genügend Witz in die Situationen zu bringen, sodass es immer verständlich bleibt. Nichtsdestotrotz auch das dritte Hörbuch ist unterhaltsam und kurzweilig, wenn auch nicht ganz so grandios wie die ersten beiden. Es ist auch diesmal hervorragend gelesen und damit ein Hörvergnügen.


Eigene Meinung

Wie schon erwähnt, die ersten beiden Bücher waren tatsächlich um einiges besser, was nicht heißen soll, das das dritte schlecht ist. Die Messlatte hatte Kling mit dem ersten Buch bereits unheimlich hoch gesetzt. Trotzdem sind auch in diesem Teil viele interessante Ideen von Marc-Uwe Kling sehr schön verarbeitet worden. Besonders gut gefallen hat mir, dass die Politik gar nicht so im Vordergrund steht, sondern viel mehr die Konsum- und Dienstleistungsgesellschaft humoristisch hinterfragt wird. Vielleicht ist das auch der Grund, warum dieser Teil als „schwächer“ angesehen wird, er kann zu nahe an der Realität sein. Wer bekommt denn gerne den Spiegel so sehr vor die Nase gehalten? Man muss auch wesentlich aufmerksamer hinhören, um tatsächlich jeden Witz mitzubekommen.

Etwas misslungen ist aus meiner Sicht der Anhang. Den hätte Kling sich wirklich sparen können, aber das ist sicherlich Geschmackssache. Die Känguru-Fans kommen in jeder Hinsicht auf ihre Kosten. Schöner Abschluss der Trilogie. Man kann gespannt sein, was Marc-Uwe Kling als nächstes Projekt angehen wird.

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