Interview mit den Machern von Liber Laetitia

Im Dezember 2013 ist unter http://liber-laetitia.de das gleichnamige Portal Liber Laetitia – Bücher nach meinem Geschmack online gegangen, das Indie-Autoren verschiedene Optionen bietet, sich und die eigenen Bücher im Internet und dem zeitintensiven Social Media professionell zu präsenteren und so den eigenen Bekanntheitsgrad zu erhöhen.
Frauke, Tristan und Stefanie von B2N Social Media Services, die dieses Projekt ins Leben gerufen haben, waren bereit mir einige neugierige Fragen zu beantworten und ich freue mich sehr, das Interview hier zu präsentieren.

liber laetitia

Wie ist diese Idee entstanden, was war der Grundgedanke?
Frauke: Ich habe für Bookrix zwei Gastartikel darüber geschrieben, wie gerade Indie-Autoren und Selfpublisher davon profitieren können, wenn sie Social Media nutzen. In einem Kommentar wurde die Frage gestellt, welche Möglichkeiten ein Autor hat z.B. ein Blog einzurichten, wenn er ein Pseudonym nutzt und seinen realen Namen nicht in das Impressum setzen möchte. Daraus entstand die erste Idee, Autoren zu helfen, sich zu präsentieren, ohne mehr als ihr Pseudonym preisgeben zu müssen. Diese Idee haben wir dann noch weiter ausgearbeitet, bis Liber Laetitia entstand.

Worauf habt Ihr Euch genau spezialisiert?
Wir möchten Autoren die Möglichkeit geben, sich selbst und ihre Bücher im Social Web vorzustellen, ohne dass sie sich selbst intensiv mit Social Media und den verschiedenen Plattformen auseinandersetzen, viel Zeit investieren oder ihren Realnamen, also ihren tatsächlichen Namen, bekannt machen müssen. Die Autoren schreiben Artikel, die wir veröffentlichen und verbreiten. So können ihre Leser mehr über sie erfahren und neue Leser auf sie aufmerksam werden.
Wir richten uns ganz klar nicht nur an Indie-Autoren und Selfpublisher, sondern auch an Autoren, die in einem Verlag untergekommen sind und sich selbst bekannter machen wollen.

Für wen ist Liber Laetitia besonders interessant?
Für Autoren, die sich und ihre Bücher zwar gerne in verschiedenen sozialen Netzwerken vorstellen wollen, aber keine Zeit haben sich komplett selbst um einen solchen Auftritt zu kümmern oder sich überhaupt erst einzuarbeiten. Und auch Autoren, die nur unter einem Pseudonym veröffentlicht haben und ihren Realnamen nicht mit ihren Büchern in Verbindung gebracht sehen wollen.
Grundsätzlich ist Liber Laetitia für all diejenigen interessant, die noch keinen Auftritt im Internet haben oder diesen breiter fächern wollen.

In Eurem Angebot ist auch der Kauf einer Rezension möglich. Was genau bekomme ich da für mein Geld?
Wer eine Rezension bei Liber Laetitia kauft, bekommt eine ehrliche Rezension zu seinem Buch. Es ist uns sehr wichtig, deutlich zu machen, dass man bei uns keine gute Rezension kaufen kann. Wir bewerten Bücher so, wie wir sie beim Lesen empfinden, und schönen unsere Meinung nicht. Wir halten Rezensionen dabei natürlich sachlich, denn ein Verriss hilft keinem weiter.
Uns ist es auch wichtig, dass ein Autor nicht zu lange auf eine Rezension warten muss. Und wir optimieren auch die Rezensionen für Suchmaschinen, damit sie schneller und besser gefunden werden.
Frauke: Über mein privates Blog habe ich ja schon viel Erfahrung im Bereich Rezension gesammelt und im Austausch mit den jeweiligen Autoren erfahren, welche Punkte ihnen besonders wichtig sind. Das hilft uns jetzt natürlich sehr, wenn wir Rezensionen für Liber Laetitia schreiben.
Wie alle Blogartikel auf Liber Laetitia bekommen die Rezensionen eine professionelle Vermarktung, sprich neben der Suchmaschinenoptimierung werden sie mehrfach über alle angeschlossenen Social-Media-Kanäle verbreitet.

Wenn man als Autor sein erstes Buch publiziert, dreht man jeden Cent mehrmals um. Gibt es auch ein Starter-Kit?
Wir arbeiten gerade daran, Liber Laetitia für unsere Leser noch attraktiver zu gestalten, wobei wir auch unser Leistungsangebot ausweiten werden. Während dieser Phase bieten wir alle Mitgliedschaften mit doppelter Dauer an, sprich der Autor bekommt sechs Monate, in denen er auf Liber Laetitia bloggen kann, bezahlt aber nur drei.
Es lohnt sich natürlich deutlich mehr, langfristig dabei zu sein, statt nur einmal einen Artikel zu schreiben und danach nichts mehr von sich hören zu lassen. Die großen Mitgliedschafts-Pakete sind da runtergerechnet wieder günstiger als die kleinen.

Welchen Vorteil bringt mir eine Mitgliedschaft bei Liber Laetitia?
Der Vorteil für die teilnehmenden Autoren ist, dass sie nur Blogartikel über sich und ihre Bücher schreiben und wir alle anderen Aufgaben übernehmen. Mehr Zeit oder Know-How ist nicht nötig, denn wir übernehmen alles andere. Dazu gehört, dass wir die Artikel nach SEO-Gesichtspunkten aufarbeiten, damit diese besser in Suchmaschinen gefunden werden, und sie über Twitter, Facebook und Google+ weiter verbreiten. Wir übernehmen dabei auch die technische Seite wie die regelmäßige Aktualisierung der Blogsoftware und dem Anpassen an die aktuellen Trends in den verschiedenen Netzwerken sowie an die rechtlichen Bedingungen. Und natürlich wird auch die Kaufmöglichkeit des jeweiligen Buches verlinkt, damit der interessierte Leser das Buch so unkompliziert wie möglich erwerben kann.
Der Autor bekommt also eine optimierte und rechtliche sichere Verbreitung seiner Bücher im sozialen Netz, ohne sich selbst um alles kümmern zu müssen.
Ein Autorenprofil ist eine statische Seite auf Liber Laetitia, wo der Autor sich vorstellen kann und auf der seine Artikel verlinkt werden. Dieses Autorenprofil wird direkt über dem Menü zu finden sein.

Wer sind die Leser von Liber Laetitia?
Die Leser von Liber Laetitia sind neben Leseratten und Bücherfreunde auch andere Autoren, die sich für unsere Themen interessieren. Die Altersgruppe der meisten Leser liegt zwischen 25 und 45, aber es gibt natürlich auch jüngere und ältere. Es sind ein paar mehr Frauen als Männer dabei, aber es ist relativ ausgeglichen.

Für Euer Portal sucht Ihr Rezensenten. Welche Erfahrungen oder welche Voraussetzungen muss jemand mitbringen, damit er für Liber Laetitia schreiben kann?
Unsere Anforderung an Rezensenten ist, dass sie eine ehrliche und sachliche Rezension schreiben. Mit einem Rezensenten, der reißerische Kritiken schreibt würden wir nicht zusammen arbeiten. Stattdessen sollte ein Rezensent anhand einzelner Beispiele aufzeigen können, wie seine Meinung über ein Buch entstanden ist, und deutlich machen, dass seine Rezension keine absolut Wahrheit, sondern eben sein individueller Eindruck ist.
Rezensionen sind bei uns nicht kostenlos, da wir wissen, dass das Schreiben einer hochwertigen Rezension bei aller Freude am Lesen wirkliche Arbeit ist. Möchte ein Rezensent jedoch keine Bezahlung, stecken wir uns das Geld keineswegs in die eigene Tasche, sondern spenden es an einen wohltätigen Zweck, den sich der Rezensent aussuchen kann.

Ich bedanke mich sehr für die Beantwortung meiner Fragen und wer jetzt etwas mehr erfahren will, besucht am besten Liber Laetitia oder die Facebookseite. Es gibt einiges zu entdecken.

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