Pyramiden – Ein Roman von der bizarren Scheibenwelt

Pyramiden

Terry Pratchett

Der zum Assassinen ausgebildete Teppic, Sohn des Pharaos Teppicymon XXVII., soll die Nachfolge seines Vaters in dem kleinen Königreich Djelibeby antreten. Das Königreich, erfährt Teppic, ist so arm, daß es sich nicht einmal ordentliche Grabesflüche und Plagen leisten kann. Dennoch plant der neue Pharao, zu Ehren seines Vaters die größte Pyramide aller Zeiten zu bauen – ein aberwitziges Vorhaben, das die Vorfahren Teppics aus dem ewigen Schlaf erweckt und die Götter des Reichs herbeiruft. Glücklicherweise kann Teppic auf die Hilfe seines mathematisch begabten Kamels namens »Du Mistvieh« zählen …

Alles beginnt damit, dass Teppic in Ankh-Morpork seine Ausbildung zum Assassine beginnt und damit begibt er sich nicht nur in einen ganz anderen Kulturkreis, sondern in eine andere „Zeit“. Seine ursprüngliche Heimat Djelibeby existiert seit 7.000 Jahren und zu den bekanntesten Monumenten zählen die Pyramiden, die die alten Pharaonen beherbergen. Dies spielt zu Anfang nicht wirklich eine Rolle, doch als kurz nach Teppics Abschlussprüfung Gras unter seinen Sohlen wächst, sodass er kniehoch in saftig grünem Getreide steht, weiß er, dass er zurückkehren muss.

Doch wie kehrt man als junger Assassine in ein Land zurück, in dem die Zeit still zu stehen scheint? Was sind die Aufgaben eines Pharao und wie schafft man Veränderung und Wandel, wenn die Interpretationen des Hohenpriesters Dios den eigenen Tagesablauf diktieren?

Teppic tut, was ein guter Sohn zu tun hat, wenn der Vater stirbt und läßt die größte Pyramide aller Zeiten bauen. Genau das hat zur Folge, dass sich Veränderungen einstellen, allerdings nicht so wie erhofft, sprich Djelibeby ändert sich so gravierend, dass es verschwindet. Nicht wirklich, aber irgendwie schon.

Hätte man doch nur vorher ein Kamel befragt…

Eigene Meinung
Nun gut, der Humor lässt nicht zu wünschen übrig. Trotzdem habe ich bei diesem Roman nicht wirklich die Tränen lachen müssen, die ich von den vorherigen Büchern gewohnt war. Vielleicht liegt es an den Themen, vielleicht auch an mangelnder Allgemeinbildung um jeden Witz zu verstehen. Die Ideen sind zwar sehr unterhaltsam, aber die Geschichte ist bei weitem nicht so hinreißend, wie z.B. bei Mort oder Wachen! Wachen!. Sie plätschert ein bisschen dahin und auf manchen Seiten sind die Ereignisse doch ein bisschen langatmig. Bereits sehr schnell kann man sich das Ende der Geschichte denken, was eigentlich sehr schade ist.

Als schlecht kann man diesen Scheibenweltroman nicht bezeichnen, allerdings waren die bisher gelesenen wesentlich unterhaltsamer.

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