Frankfurter Buchmesse 2018 – Teil IV – Was noch geschah

Jetzt habe ich schon ziemlich viel von dem einen Messetag berichtet. Es sind noch unglaublich viele andere Dinge passiert. Hier noch die kleinen Erlebnisse, die ich nebenbei mitbekommen habe.

Das krasseste: Martin Sonneborn als Stauffenberg

Ich habe Herrn Sonneborn tatsächlich am frühen Messetag im Vorbeilaufen gesehen, hatte aber zu dem Zeitpunkt keine Ahnung, was die Verkleidung soll. Im noch morgendlichen Tran dachte ich lediglich: Krasses Cosplay!

Als am Nachmittag dann die Aufgänge zu Halle 4 polizeilich abgeriegelt wurden und man für einige Zeit gar nicht mehr in bestimmte Abschnitte der Messe kam, klingelten auch bei mir die Glocken, dass es etwas mit dem Auftritt vom Bernd zu tun haben könnte.
Geniale Aktion, Herr Sonneborn!

Quelle: Ullstein Buchverlage

Dunja Hayali im Interview am Stand von SPIEGEL

Leider hatte ich nur 10 Min. Zeit dem Interview zu lauschen, das gut besucht war und natürlich auch an dem Messestand vom SPIEGEL liegt. Frau Hayali sprach deutliche Worte und war wie immer sehr sympathisch und differenzierte klar zwischen ihrer Meinung und Fakten.
Selbstverständlich war sie hauptsächlich da, um ihr neues Buch „HAYMATLAND“ vorzustellen und zu bewerben. In der kurzen Zeit konnte ich dennoch das Gespräch zum Thema Männer und Kopftuch mit anhören. Aktuell und spannend. Das Buch schaue ich mir genauer an.

 

Kinderbücher – ein Geschenk für Junior

Bei meinem letzten Messebesuch 2016 war ich ja nicht mehr allein unterwegs, da war Junior schon im Bauch mit dabei. Dieses Mal allerdings war es meine Pflicht ein Buch mitzubringen.
Die Wahl fiel nicht schwer, da wir den Grüffelo bereits zu Hause haben, konnte ich „Elchhörnchen“ von Susanne Göhlich raussuchen.

 

Und dann war da noch die An- und Abreise

Seit meiner Ausbildungszeit hasse ich das Bahnfahren und habe es viele Jahre vermeiden können. Doch ausgerechnet dieses Jahr hat mein Mann mich überredet mit der Bahn zu fahren.

Auf der Hinfahrt:
Im Bus zum Bahnhof meldet die DB-App, dass mein ICE ausfällt. Auf dem Weg zum Bahnhof den nächsten Zug rausgesucht, dummerweise ein neues Ticket gekauft [Ja, ich weiß, das hätte ich nicht tun brauchen!], ins Reisebüro und gefragt, was da Sache ist. Hier erfahren, dass ich das zweite Ticket nicht hätte kaufen müssen und dass das Storno nur über die Hotline funktioniert. Also auf dem Weg zum Gleis die Hotline angerufen, dort als erstes erfahren, dass ich das zweite Ticket gar nicht hätte kaufen müssen und es jetzt storniert wurde. Im IC einfach in den Ersatzwagen gesetzt auf einen reservierten Platz. Total nette Leute im Abteil gehabt. Freude war groß, als wir alle merkten, dass die Reservierungen alle vom Vortag waren. Rest der Reisenden suchte verzweifelt Wagen 9, der nicht da war. War in Wirklichkeit wohl der „Ersatzzug“, in dem wir saßen. Nur mit 30 Min. Verspätung in Frankfurt angekommen.

Auf der Rückfahrt:
Tatsächlich im ICE losgefahren. Neben mir eine sehr nette Chinesin, die sehr gut Deutsch und Englisch sprach. Das stellte ich fest, als sie mich höflich fragte: „Entschuldigen Sie bitte, fährt dieser Zug nach Göttigen?“ Im ersten Augenblick dachte ich, sie meinte Göppingen und fragte nochmals nach. An meinem Gesichtsausdruck erkannte sie wohl schon, dass etwas nicht stimmte. „Sie fahren in die falsche Richtung. Dieser Zug fährt Richtung Stuttgart und München.“ Das Entsetzen in ihren Augen war groß, denn es war 19:53 Uhr als wir Frankfurt verließen. Es stellte sich heraus, dass ein Mann ihr in Frankfurt wahrscheinlich die richtige Auskunft gegeben, aber das falsche Gleis gezeigt hatte, denn der Zug nach Norden stand am Gleis gegenüber. Zusammen mit einem anderen Gast, der unser Gespräch angehört hatte, versuchten wir der jungen Studentin zu helfen und ich hoffe sehr, dass sie in Mannheim ihren Zug zurück nach Frankfurt erwischen konnte.

WAS WAR DAS NUR FÜR EIN TAG?!

Frankfurter Buchmesse 2018 – Teil I – Highlights

 

Frankfurter Buchmesse 2018 – Teil II – Downlights

Frankfurter Buchmesse 2018 – Teil III – Think Ursula

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