Jetzt mitmachen – Weltrekord für unsere Hebammen

Genau für solche Aktionen gibt es Twitter, Facebook und Instagram. Für Themen, die uns am Herzen liegen, uns selbst betreffen und für Sachen, die uns tatsächlich dazu bringen, unseren bequemen Arsch vom Sofa zu heben.

Heute geht es um eine Herzenssache, an der mir sehr viel liegt: Hebammen!

 

Der längste Brief der Welt für Hebammen – Macht mit!

Im Rahmen der diesjährigen Westfam findet ein Weltrekordversuch für die Hebammen statt. Wir wollen den längsten Brief der Welt schreiben und ihn nach Berlin schicken, um damit auf die Missstände in Deutschland aufmerksam zu machen.

Allein, dass wir sowas machen müssen, in einem der reichsten Länder der Welt, ist eigentlich eine Schande, aber genau deswegen bitte ich Euch um Eure Unterstützung.

Deswegen bitte ich alle Blogger und solche, die mitmachen wollen, einfach 5 Minuten Zeit zu investieren und auf der offiziellen Aktionsseite alle wichtigen Infos nachzulesen. Hier findet Ihr auch:

  • Die Postadresse (Familymag-Media – Bartholomäusstr. 51a – 48231 Warendorf-Einen) , wo Euer Brief hingeschickt werden muss.
  • Einen kleinen Spendenaufruf für den Transport.

 

Quelle: http://storchenfonds.org

 

Mein Brief ist unterwegs

Und das aus vielen Gründen:

  • Die Hebammen brauchen eine bessere Lobby!
  • Es kann nicht sein, dass eine Hebamme in Deutschland mehr für ihre Berufshaftpflicht zahlen muss als ein Anwalt!
  • Wir brauchen Hebammen für unsere werdenden Mütter und die Neugeborenen, weil immer mehr Säuglingsstationen in Deutschland schließen.
  • Wir brauchen einen Abbau von Bürokratie!
  • Bessere Bezahlung der Leistungen durch die Krankenkassen. Ein gesundes Baby ist mehr wert als eine Pauschale!
  • Wir brauchen Schulen für die Hebammen, bezahlbare Wohnungen, Autos und Ausstattung!
  • Wir brauchen ältere Hebammen mit viel Erfahrung, die schon so einiges erlebt und gesehen haben, sie sollen ihr Wissen weitergeben können.
  • Hebammen sollen von ihren Einkünften gut leben können!

 

Am 15. Mai 2017 kam unser Sohn in Stuttgart zur Welt. Hier ein paar Fakten zu der Situation in Stuttgart:

  • Ich habe ca. 20 Hebammen kontaktiert. Sieben der Kontakte waren schon gar nicht mehr als Hebamme tätig, die anderen haben entweder abgesagt (das mit großem Bedauern) oder sich nicht gemeldet.
  • Durch eine E-Mail und Zufall hat mir der Stuttgarter Kreisverband der Hebammen geholfen und ich habe eine unglaublich tolle und erfahrene Hebamme gefunden. Ich bin ihr bis heute sehr dankbar. Doch sie sagte ganz klar: „Wäre ich nicht verheiratet, würde ich von Sozialhilfe leben.“
  • Während der Geburt haben mich vier wunderbare Hebammen begleitet und alles getan, damit unser Sohn gesund und munter zur Welt kommt. Dafür bin ich sehr dankbar.

 

Wir brauchen die Hebammen mehr denn je

Gerade in unserer Zeit, wo Krankenhäuser auf Profit aus sind, immer mehr Säuglingsstationen geschlossen werden, selbst Frauenärzte an Kapazitätsgrenzen stoßen, brauchen wir die Hebammen.

Sie leisten einen hervorragenden Job und helfen Frauen sowie den Familien in der Zeit, wo alles neu ist, sie und das Neugeborene unglaublich verletzlich und schutzbedürftig sind.

 

Mit einem einfachen Brief könnt Ihr mithelfen. Macht also mit und schreibt einen Brief für die Hebammen!

Die Hastags zur Aktion lauten: #meinbrieffürdenweltrekord  #meinbrieffürhebammen und #weltrekordfürhebammen

 

Auch unter http://storchenfonds.org/ gibt es weitere Infos. Schaut dort vorbei!

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