Die Farben der Magie: Ein Roman von der bizarren Scheibenwelt

Die Farben der Magie
Terry Pratchett

Der Magier Rincewind packt nicht oft etwas an, aber wenn er es tut, dann geht es schief. Während seiner Ausbildung an der Unsichtbaren Universität wirft er verbotener Weise einen Blick in das magische Buch Oktav – und wird prompt von einem Zauberspruch befallen. Dieser ist so mächtig, dass er keine weiteren Sprüche neben sich duldet. Rincewind muss die Universität verlassen und tut sich mit Zweiblume zusammen, dem ersten Touristen auf der Scheibenwelt. Gemeinsam begegnen sie Drachen, Wassertrollen und intelligenten Holztruhen. Und als sie an die Grenze der Scheibenwelt gelangen, ist Rincewind natürlich der erste, der über den Rand fällt … »Die Farben der Magie« ist der Auftakt zu Pratchetts legendärem Zyklus, der die humorvolle Fantasy-Literatur wie kein anderer geprägt hat.

Im Grunde genommen beginnt alles ganz normal, zuerst wird eine Stadt zerstört, die fester Bestandteil der bizarren Scheibenwelt ist, die wiederum auf den Rücken vierer Elefanten ruht, die selbst auf dem Rücken einer Riesenschildkröte das ganze Konstrukt balancieren, während sie durch das Weltall „schwimmt“.
Doch letztendlich erfährt man als Leser, wie es zu diesem Unglück kommt, also das mit der Stadt, nicht das mit den Elefanten und der Schildkröte, deren Geschlecht unbekannt ist. Denn wie aus dem Nichts taucht der erste Tourist, den die Scheibenwelt gesehen hat auf und bringt auch noch eine seltsame Truhe mit. Nicht das die Unmengen an Füßen die Truhe zu einem Unikat machen würden, nein auch ihr Inhalt und Eigenleben bringen im Laufe der Geschichte Zweiblum, den unbedarften Touristen und seinen Begleiter Rincewind in Schwierigkeiten.
Der erste Roman zur Scheibenwelt kann beim Leser zu folgenden stark ausgeprägten Symptomen führen:

  • Sofortige Sucht nach weiteren Büchern von Terry Pratchett.
  • Lautes Lachen beim Lesen selbst.
  • Zitieren der Werke.
  • Absolutes Unverständnis des Humors und gelangweiltes Weglegen der Lektüre.

Eigene Meinung
Noch nie ist mir eine so geniale Kombination aus Humor und Fantasy untergekommen. Eine Mischung aus herrlicher Phantasie, die den Alltag so authentisch darstellt, dass man in der Scheibenwelt versinkt, selbst Tourist oder Magier sein will und mit den Protagonisten alle Abenteuer bestreitet. Wer keine Probleme mit mehreren Handlungssträngen hat, Einwürfe im Lesefluss liebt und gerne Passagen einige Male liest, der wird Terry Pratchett und die Scheibenwelt vergöttern.
Man muss aber dazu sagen, dass nicht jedem dieser Humor liegt. Entweder man liebt es oder kann mit solcher Schreibe nix anfangen. Ich persönlich kriege davon nicht genug!

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